Filmtipp: »Arrival« (spoilerfreie Kritik)

Endlich habe ich es letztens geschafft, mir den Film »Arrival« anzuschauen, den ich eigentlich letztes Jahr im Kino gucken wollte, aber leider verpasst habe.
Und ich bin wirklich begeistert. Das ist mal nicht der typische Actionstreifen, wie es doch viele Science-Fiction-Filme in letzter Zeit gewesen sind, sondern ein größtenteils sehr ruhiger, intelligenter, aber trotzdem spannender Film.
Als kleine Erinnerung hier noch mal der Trailer:

Arrival Trailer (2016) – Paramount Pictures

Der Film beginnt damit, dass zwölf Raumschiffe von Außerirdischen an verschiedenen Stellen auf der Erde landen und die jeweiligen Regierungen versuchen, Kontakt zu den “Besuchern” aufzunehmen, um herauszufinden, warum sie hergekommen sind. In den USA wird dazu die Linguistin Dr. Louise Banks (gespielt von Amy Adams) herangezogen, die gemeinsam mit dem Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) und einigen Soldaten das Raumschiff der Fremden betritt …
Ich fand es äußerst interessant, die Art und Weise zu sehen, wie die Wissenschaftler an die Kommunikation mit den Fremden herangehen, wobei dies natürlich kein amerikanischer Spielfilm wäre, wenn nicht zwischendurch mal irgendwas in die Luft fliegen würde. 😉
Regisseur Denis Villeneuve, dessen Filme »Sicario« und »Prisoners« mir schon sehr gut gefallen haben, gerade weil sie keine 08/15-Streifen sind, erzählt nebenbei noch eine rührende Nebengeschichte und spielt geschickt mit dem Verständnis von Zeit, sodass ich hinterher noch lange über mehrere Aspekte (nein, ich werde nicht spoilern, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt) nachgedacht habe.
Aber vor allem die Außerirdischen, deren Aussehen (danke, dass es endlich mal was anderes als Humanoide gibt!), ihre Schiffe und ihre Art der Kommunikation waren für mich ausgesprochen spannend, und man merkt, dass sich da jemand vorher mehr als nur ein paar Gedanken gemacht hat.
Vielleicht interessieren euch ja auch diese beiden Berichte über die Sprachwissenschaftlerin Jessica Coon, die viel dazu beigetragen hat (beide Artikel auf Englisch):
http://www.dw.com/en/arrival-linguist-i-had-never-thought-about-communicating-with-aliens-before/a-37711115
http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/films/features/arrival-jessica-coon-linguist-amy-adams-donald-trump-language-a7640106.html
Aber keine Sorge, auch Menschen, die sich weniger mit Sprache beschäftigen, kommen bei diesem Film auf ihre Kosten, der beispielsweise meinem Freund (seines Zeichens Grafiker) sehr gut gefallen hat.
Wie ist denn eure Meinung zu »Arrival«? Ich finde, es sollte mehr solcher Filme geben!

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  1. Wir haben ihn leider noch nicht gesehen, aber er steht ganz oben auf der “To Watch”-Liste 🙂

  2. Mir hat der Film ausgesprochen gut gefallen. Sowohl von der Bildsprache als auch der “Schwurbel”sprache.

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