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Der Roman „Alte Geheimnisse“ von Terri Reid, übersetzt von Jeannette Bauroth, ist eine nette Geschichte über Mary O’Reilly, die jetzt als Privatdetektivin arbeitet und sich mit paranormalen Fällen befasst, nachdem sie bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen war, jedoch wiederbelebt werden konnte, woraufhin sie nun Geister sehen und mit ihnen sprechen kann.
Ihr aktueller Fall führt sie ins Haus eines Senators, dessen Frau einen Geist gesehen hat, und während Mary versucht, der Sache auf den Grund zu gehen und herauszufinden, ob die junge Frau tatsächlich ermordet wurde, muss sie sich auch noch mit ihrem eigenen „Hausgeist“ Earl herumschlagen und lernt zu allem Überfluss den nervigen neuen Chief Bradley Alden kennen, der selbst einem Geheimnis aus seiner Vergangenheit auf der Spur ist und ihr schlussendlich doch mehr hilf, als anfänglich absehbar gewesen ist …
Die 262 Seiten lassen sich locker lesen, ich hatte das Buch nach einer vierstündigen Zugfahrt durch und habe mich gut unterhalten gefühlt. Einige Ungereimtheiten in der Story waren nicht so schlimm, dass sie mich aus dem Lesefluss gerissen hätten, und da einiges ungeklärt blieb und die Buchreihe um Mary O’Reilly im Englischen aus bisher fünfzehn Büchern besteht, wäre es schön, wenn auch die nächsten Bände auf Deutsch erscheinen würden.
Fazit: Vier von fünf Hausgeistern 😉
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Sterben hat Mary O’Reillys Leben verändert. Oder, genauer gesagt, die Rückkehr von den Toten und ihre neugewonnene Fähigkeit, mit Geistern zu kommunizieren.
Mary, die jetzt als Privatdetektivin im ländlichen Freeport im US-Staat Illinois lebt, versucht, ihre Erfahrungen als Polizistin in Chicago mit ihren neuerworbenen Fähigkeiten zu kombinieren und beruflich zu nutzen. Da das Wort eines Geistes vor Gericht wenig Beweiskraft hat, steht sie vor der schwierigen Aufgabe, für ihre Fälle handfestes Beweismaterial zu beschaffen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Menschen in der Stadt – insbesondere der gutaussehende neue Polizeichef – sie nicht für verrückt halten. Vor vierundzwanzig Jahren ist eine junge Frau im Swimmingpool des frischgebackenen Senators ertrunken. Ein Unfall, hieß es. Doch jetzt, wo der Senator nach einer höheren Position strebt, erscheint der Frau des Senators plötzlich der Geist dieser Ertrunkenen.
Mary soll die Wahrheit hinter dem damaligen Todesfall herausfinden. Sie deckt eine Verbindung zwischen dem Mörder und dem Verschwinden von fünf kleinen Mädchen auf, deren Fälle auch vierundzwanzig Jahre später noch ungeklärt sind. Und plötzlich steht sie im Visier eines Serienmörders, der unbedingt seine alten Geheimnisse schützen will.

 
Über die Autorin:
Terri Reid erzählt schon seit jüngster Kindheit Geistergeschichten. Ihre Mutter erinnert sich noch sehr lebhaft an die Zeit, als die zweijährige Terri im Hochstuhl saß, an ihrer Mutter vorbei auf die dunkle Terrasse hinter dem Haus deutete und sagte: „Schau. Mann.“ Als die Mutter sich entsetzt umdrehte, freute sich Terri diebisch. Heute lebt sie in derselben Gegend der USA wie ihre Figur Mary O’Reilly, im nordwestlichen Illinois. Sie wohnt in einem einhundert Jahre alten Farmhaus auf einem zwei Hektar großen Grundstück, zusammen mit ihrem Ehemann, den Kindern, Hunden, Katzen und mehreren Dutzend Hühnern (die leben allerdings in der Scheune). Obwohl sie beruflich im Bereich Marketing und Public Relations zu Hause war, hat sie schon immer gern Geschichten erzählt. Eine Zeitlang hat sie als freiberufliche Journalistin für eine Regionalzeitung gearbeitet und viele Jahre lang die Beiträge für Halloween geschrieben, indem sie so viele Geistergeschichten sammelte, wie sie nur konnte. Diese Sammlung regionaler Geistergeschichten hat sie dann der örtlichen Historical Society für Spendenzwecke überlassen. Inzwischen ist bereits die dritte Auflage erschienen.