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»Symmetrie« ist eine sehr ansprechend gezeichnete Graphic Novel, die den Leser anfangs in eine Utopie versetzt: Die Menschen kommen geschlechtslos auf die Welt und leben sorglos in den Tag hinein, während sich Roboter um alles kümmern, doch dann gerät ihre heile Welt ins Wanken und nichts ist mehr so, wie es war.

In dieser großartig erzählten und gezeichneten Scifi-Geschichte verwandelt sich die Utopie schlagartig in eine Dystopie, weil die verwöhnten und verhätschelten Menschen, die sich bisher stets auf die Arbeit der Roboter verlassen haben und sich daher nie anstrengen mussten, auf einmal selbst etwas tun müssen und rasch merken, dass gar nicht alles so schön und friedlich ist, wie sie immer geglaubt haben.

Ich mag jetzt gar nicht viel spoilern, sondern möchte euch einfach raten, diese Graphic Novel zu lesen, die ich an einem Nachmittag verschlungen habe. Die deutsche Fassung stammt von Gerlinde Althoff (und wurde leider sehr schlampig korrigiert, was aber vermutlich wieder nur Menschen wie mir auffallen wird). Meiner Meinung nach dürfte dieses Werk in jedem Haushalt eines Scifi- oder Graphic-Novel-Fans gut ankommen.

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