Kategorie: Buchtipp (Seite 1 von 5)

Rezension/Buchtipp: »Zwischen zwei Sternen« von Becky Chambers

Becky Chambers hat ja mit »Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten« im letzten Jahr bereits für eine Menge Aufsehen unter den Genre-Fans gesorgt (meine damalige begeisterte Rezension findet ihr hier), und im Januar ist der zweite Teil der Reihe mit dem Titel »Zwischen zwei Sternen« erschienen.

Da ich mich so auf das Buch gefreut habe, wollte ich vorher gar nichts darüber wissen und war somit ganz erstaunt, dass es nicht etwa erneut auf der »Wayfarer« spielt, sondern sich ganz auf Lovelace, Pepper und Blue konzentriert.

Die drei haben wir ja in Teil eins schon kennengelernt, doch da war Lovelace noch das KI-System des Schiffes, während sie jetzt einen eigenen Körper hat und lernen muss, damit zurechtzukommen. Pepper und Blue nehmen sie unter ihre Fittiche, und so ganz nebenbei erfährt man dann auch noch die Geschichte der beiden, die ebenso wie die Hauptstory ein beeindruckendes Ausmaß an Fantasie und grandiosem Weltenbau offenbart.

Obwohl das Ganze nicht immerzu spannend ist, liest es sich wie ein Rausch, und ich konnte gar nicht genug von diesem Wohlgefühl bekommen, das mir auch dieser Roman vermittelt hat. Die auch im Deutschen wundervolle Sprache, die hervorragend ausgearbeiteten, unter die Haut gehenden eigenwilligen Charaktere und die mit großem Feingefühl erzählte Geschichte haben mich ebenso begeistert zurückgelassen wie Band eins, und nun fiebere ich dem nächsten Streich der Autorin entgegen.

Wer bei Scifi auch mal auf Weltraumschießereien und ständige Action verzichten kann, findet in »Zwischen zwei Welten« hervorragenden und unterhaltsamen Lesespaß, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

Mein herzlicher Dank geht an die Übersetzerin Karin Will, die mir eines ihrer Belegexemplare überlassen und die Geschichte ganz wundervoll übersetzt hat!

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Rezension & Buchtipp: »Autonom« von Annalee Newitz

Jack Chen hat anscheinend Mist gebaut. Die Patentpiratin kopierte die neue Wunderdroge Zacuity, die dafür sorgt, dass man eine bestimmte Aufgabe wahnsinnig gern macht, aber nun kann eine Schülerin in Calgary, wo Jack ihre Kopien unter anderem verkauft hat, einfach nicht mehr aufhören, Hausaufgaben zu machen, und muss im Krankenhaus ruhig gestellt werden. Schnell stellt Jack fest, dass sie beim Kopiervorgang nicht etwa wie befürchtet einen Fehler gemacht hat, sondern dass die Droge tatsächlich diese »Nebenwirkung« hat – was der Konzern natürlich unter den Tisch kehren will, daher hetzt er ihr zwei Killer, einen Menschen und einen Bot, auf den Hals.

Im Verlauf des Romans erfahren wir jedoch nicht nur mehr über Jacks Vergangenheit, sondern auch über Eliasz und den Bot Paladin, die hinter ihr her sind und deren Umgang miteinander einiges über die Sichtweise der Bots in der Gesellschaft und die Beziehung zwischen Bots und Menschen vermittelt.

Annalee Newitz hat mit diesem Roman eine ganz großartige Zukunftsvision geschaffen, die von Birgit Herden tadellos ins Deutsche übersetzt wurde.

Im Jahr 2144 ist bei Weitem nicht alles schön und gut; viele Menschen (und Bots) müssen sich als Kontraktarbeiter verdingen, was teilweise einem Dasein als Sklave gleichkommt, und die Pharmaunternehmen kontrollieren die Medikamentenversorgung, sodass vor allem Reiche davon profitieren. Aber sie hat auch sehr viele grandiose Ideen wie z.B. die aufschäumbaren Straßen und Gegenstände, die nach Gebrauch zu biologisch abbaubarem Schaum zerfallen.

Um jetzt nicht weiter zu spoilern, lege ich euch diesen Roman einfach ans Herz, der mit trotz einiger kleiner Schwächen sehr gut gefallen hat und der im Regal keines Scifi-Lesers fehlen sollte.

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Rezension & Buchtipp: »Das sechste Erwachen«

Das sechste Erwachen von Mur Lafferty,Bildrechte liegen beim Verlag

Kaum habe ich das Buch, wie in der letzten Wochenrückschau bereits verraten, gelesen, folgt hier auch schon die Rezension.

Nachdem ich schon in vielen Blogs vom Roman »Das sechste Erwachen« von Mur Lafferty gehört hatte und er mir auch von Freunden empfohlen wurde, stand das Buch nicht lange im Regal, sondern wanderte sofort in den Rucksack, als die nächste längere Bahnreise anstand. Und das war auch gut so.

Die Geschichte klingt durchaus bekannt: Sechs Personen auf relativ engem Raum (in diesem Fall ein Raumschiff), und unter ihnen befindet sich ein Mörder – aber wer ist der Killer?

Das Ganze beginnt schon verdammt spannend: Die sechsköpfige Besatzung wacht in neuen Klonkörpern auf und muss feststellen, dass ihre letzten Klone ermordet wurden und die Leichen nebst diverser Körperflüssigkeiten den ersten Anblick beim Aufwachen darstellen. Das kann einen schon ziemlich durcheinanderbringen.

Rasch wird klar, dass wenigstens einer von ihnen ein Mörder sein muss; dummerweise wurden die Mindmaps der Klone, also die gespeicherten Gedanken und Erinnerungen, mit denen sie wieder aufwachen, vor Beginn der Reise aufgezeichnet, aber anhand der deutlich älteren Leichen ist offensichtlich, dass seitdem einige Jahrzehnte verstrichen sein müssen.

Und so machen sich die sechs Klone daran herauszufinden, was eigentlich passiert ist, denn ihre Mission, das Schiff mitsamt der zweitausend schlafenden Klone und fünfhundert weiteren Mindmaps zum zu besiedelnden Planeten Artemis zu bringen, wird noch sehr, sehr lange dauern und Umkehren ist keine Option.

Nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe der sechs Charaktere und stellt fest, dass diese einiges auf dem Kerbholz haben … Mehr wird hier nicht gespoilert – wenn ihr mehr wissen wollt, lest den Roman!

Die Zukunftsvision, die die Autorin da erschafft, ist mit der Idee des Klonens, der darauf aufbauenden Konflikte und der Klongesetze sowie der Mindmaps und den Hackern, die diese illegalerweise manipulieren, um angeborene Krankheiten auszumerzen oder weitaus tiefer in die Persönlichkeit eines Menschen einzugreifen, ist derart gut erzählt und stimmig, dass es eine wahre Freude ist.

Mur Lafferty legt hier einen rasanten und überzeugenden Mix aus Thriller und Scifiroman vor, wie ich ihn bisher in der Form noch nicht gelesen habe. Die hervorragende deutsche Übersetzung von Bernhard Kempen trägt ihr Übrigens dazu bei, dass dieses Lesevergnügen bis zur letzten Seite anhält und man zwischendurch einfach nicht mehr aufhören kann. Ein absoluter Pageturner und mein bisheriger Lesetipp des Jahres!

Weitere Rezensionen findet ihr beispielsweise hier:

Und bei die zukunft könnt ihr noch ein sehr interessantes Interview mit Mur Lafferty lesen, in dem sie auch verrät, dass sie momentan an der  Romanfassung von »Solo – A Star Wars Story« schreibt. Dann lese ich also bald noch ein Buch aus ihrer Feder. 🙂

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Tipp: »Die Stadt der Träumenden Bücher – Teil 1«

Den Roman »Die Stadt der Träumenden Bücher« habe ich vor über zehn Jahren gelesen, und er hat mich wie viele andere Bücher von Walter Moers mit seiner Sprachgewalt und den unglaublichen, fantasievollen Ideen sehr beeindruckt. Als ich dann erfuhr, dass daraus eine Graphic-Novel-Adaption entstehen soll, war ich sofort begeistert (ich hatte damals hier etwas darüber geschrieben), nur um das Projekt dann völlig aus den Augen zu verlieren.

Nun habe ich also endlich Band eins gelesen, der bereits letzten November erschienen ist, und ich bin von den Socken. Die Zeichnungen sind einfach wunderschön und so detailreich, dass man auf vielen Seiten erst einmal genau gucken muss, was sich überall in den Ecken und im Hintergrund versteckt, bevor man weiterlesen kann.

Walter Moers hat seine Geschichte persönlich umgearbeitet und gekürzt sowie unzählige Skizzen erstellt, die als Vorlage für die Graphic Novel dienten, woraufhin Illustrator Florian Biege alles auf eindrucksvolle und überzeugende Weise in Bilder verpackte und den Charakteren so viel Leben verlieh, dass es eine wahre Freude ist.

Und hier fängt die Geschichte an …

Aber worum geht es eigentlich?

Hildegunst von Mythenmetz, ein Lindwurm und angehender Schriftsteller, erhält von seinem Dichtpaten auf dem Sterbebett ein Manuskript, das an Vollkommenheit nicht zu überbieten ist. Um dem Schöpfer dieses Meisterwerks auf die Spur zu kommen, reist er in die sagenhafte Stadt Buchhaim, die »Stadt der Träumenden Bücher«, in der sich einfach alles um Bücher und das Lesen dreht.

Dort angekommen, macht Mythenmetz die Bekanntschaft mehrerer in der Literaturbranche tätiger Einwohner, die ihm nicht immer freundlich gesonnen sind, und erfährt von den labyrinthartigen Katakomben unter den Häusern, in denen unglaubliche Bücherschätze zu finden seien, um die gerissene und vor nichts zurückschreckende Bücherjäger wetteifern. Während unser Lindwurm weiter nach dem Verfasser des Manuskripts sucht, wird er in eine Intrige verwickelt und landet schließlich unfreiwillig selbst in den Katakomben.

Ergänzt wird das schön gestaltete Buch durch ein aufwendiges Glossar am Ende, in dem man die zahlreichen Namen, mit denen man teilweise fast bombardiert wird, nachschlagen kann, und ein schönes Gimmick sind auch die ausklappbaren Seiten, die einem das Ausmaß der Katakomben noch etwas besser vor Augen führen.

Diese Graphic Novel ist eine wahre Augenweide und auch für Leser, die den Roman nicht kennen, problemlos verständlich, und ich kann sie jedem Büchernarren, Freund des geschliffenen Wortes, Graphic-Novel-Liebhaber und Zamonien-Fan nur wärmstens empfehlen!

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Rezension: »Leia – Prinzessin von Alderaan« von Claudia Gray

Als Erstes sollte ich wohl erwähnen, dass wir es hier mit der sechzehnjährigen Leia Organa zu tun bekommen, die drei Prüfungen bestehen muss, um ihren Thronanspruch und ihr Recht auf die Krone von Alderaan geltend zu machen. Wie ihr ganz richtig vermutet, handelt es sich somit eher um einen »Young Adult«-Roman, wie das heutzutage so schön heißt – aber lasst euch davon bloß nicht abschrecken!

Claudia Gray schafft es ganz hervorragend, die junge Leia darzustellen, ohne dass man ständig das Gefühl hat, einen Teenagerroman zu lesen. »Star Wars«-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, da natürlich neben neuen Charaktere auch viele altbekannte auftauchen oder zumindest erwähnt werden (wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass mir erst recht spät klar geworden ist, wer Amilyn Holdo ist und dass sie in »Die letzten Jedi« von Laura Dern gespielt wird).

Die Story wird ruhig, aber nicht langweilig erzählt, und es macht großen Spaß, nach und nach zu lesen, wie Leia immer mehr hinter den Grund für das seltsame Verhalten ihrer Eltern kommt, wie sie langsam reifer wird und wie sie die Charakterzüge entwickelt, die wir später an ihr kennen und lieben.

Daher ist das Buch für »Star Wars«- und Leia-Fans meiner Meinung nach ein Muss und ergänzt das Universum wie viele der anderen guten Romane um einige weitere Puzzleteilchen, die das Ganze bereichern und runder machen.

Ein kleines Manko ist leider die nicht immer stimmige Übersetzung, was aber vermutlich nicht jedem Leser auffallen wird – mich stört es jedoch schon, wenn ich aus dem Lesefluss gerissen werde, weil der deutsche Satz schlichtweg übersetzt und “unnatürlich” klingt. Ist halt eine Berufskrankheit, befürchte ich …

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Rezension/Buchtipp: »Giants – Zorn der Götter« von Sylvain Neuvel

Den ersten Teil der Reihe mit dem Titel »Giants – Sie sind erwacht« hatte ich vor fast genau einem Jahr hier bereits in den höchsten Tönen gelobt, daher war ich umso gespannter, wie Sylvain Neuvel die Fortsetzung angeht.

Und ich kann euch schon mal vorab verraten: Auch Teil zwei ist sehr gelungen!

Bereits auf den ersten Seiten war ich wieder voll ins Geschehen eingetaucht und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte rund um Rose, Kara und Vincent sowie natürlich Themis weitergeht.

Auch dieser Roman besticht wie Teil eins durch seinen einmaligen Sprachstil: Die Story wird in Form von Interviews, Tagebucheinträgen und Aktennotizen erzählt, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tut – ganz im Gegenteil! Stellenweise dachte ich immer wieder »Nur noch ein Kapitel«, weil ich unbedingt wissen wollte, was als Nächstes passiert, und konnte gar nicht aufhören zu lesen …

Daher bekommt auch der zweite Teil von mir eine eindeutige Leseempfehlung (man sollte allerdings den ersten Band vorher gelesen haben, sonst wird der Einstieg schwer), und dieses Buch gehört schon jetzt zu meinen Lesehighlights dieses Jahres!

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Rezension: »MINECRAFT: DAS ULTIMATIVE INOFFIZIELLE KOCHBUCH FÜR MINECRAFTER«


Wie ich ja schon einmal angemerkt habe, bin ich ein großer Kochbuchfan (und ich koche und backe zur Entspannung auch sehr gern), und insbesondere »Nerd-Kochbücher« haben es mir angetan. Da ich ja seit einiger Zeit eine Romanreihe zu »Minecraft« übersetze und eine weitere lektoriere, kam ich am »Ultimativen inoffiziellen Kochbuch für Minecrafter« natürlich nicht vorbei – das mir vom Panini-Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.
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Wer jetzt aber glaubt, dass man mit den Rezepten nichts anfangen kann, der hat sich gewaltig geirrt. Zwar tragen viele Rezepte logischerweise Minecraft-typische Namen und sind optisch an Spielelemente angelehnt, aber der Großteil ist durchaus alltagstauglich und essbar. Hinter einer »Hühnerreiter-Kraftbrühe« verbirgt sich beispielsweise eine ganz normale leckere Hühnersuppe, die eigentlich jedem schmecken dürfte.
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Einige süße Sachen wie die oben abgebildeten Marshmallow-Ghasts oder die nachfolgenden Spinnenaugen im Glas mögen auf den ersten Blick vielleicht für jeden sehr ansprechend aussehen, lassen aber garantiert die Herzen von Minecraft-Fans höher schlagen.
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Für Schleimwürfel braucht man auch kein besonderes Insiderwissen, wird aber garantiert jeden Wackelpuddingfreund glücklich machen.
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Meiner Ansicht nach ist das Buch ein lustiges Geschenk für Menschen, die entweder etwas mit Minecraft anfangen können oder auf abgefahrene Kochbücher stehen, wobei ich es für Kinder aufgrund der nicht immer einfachen Rezepte nur eingeschränkt empfehlen würde.

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Rezension: »Bios« von Daniel Suarez

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Der Roman »Bios« von Daniel Suarez fängt gleich so packend an, dass ich das Buch erst gar nicht wieder aus der Hand legen konnte. Dabei wird man eigentlich sofort in eine verwirrende Geschichte hineingeworfen.
Am Anfang befinden wir uns in einer illegalen Kinderwunschklinik, denn im Jahr 2045 ist es technisch möglich, die Gene von Embryonen so manipulieren, dass die Kinder später bestimmte Eigenschaften aufweisen und beispielsweise besonders klug, athletisch oder muskulös werden. In zahlreichen Ländern sind derartige Eingriffe jedoch nur erlaubt, um bestimmte Genstörungen, die auf einer von der UN genehmigten Liste stehen, zu beheben, was dazu führte, dass zahlreiche illegale Labors aus dem Boden schossen.
In Kapitel zwei lernen wir dann den Protagonisten Kenneth Durand kennen, der eine bunte Vergangenheit hat und nun bei Interpol als Fahnder in der Abteilung Genkriminalität arbeitet. Rasch überschlagen sich die Ereignisse, und es wird offensichtlich, dass Marcus Wyckes, einen Kartellboss, der sich nicht nur auf den Handel mit verbotenen Daten spezialisiert hat, sondern dem überdies noch ein ganz anderer wissenschaftlicher Durchbruch gelungen zu sein scheint …

Das Wild, das du jagst: Du bist es selbst
Im Jahr 2045 ist das Zeitalter der Technik Geschichte; die biologische Moderne ist angebrochen. Algen und Pilze bauen Autogehäuse, die Boomstädte Asiens werden nachts von Leuchtbäumen erhellt. Auch vor dem menschlichen Körper macht die Bio-Revolution nicht halt. Jeder will hochgezüchtete Designer-Babies, ob legal oder nicht. Die Zeche zahlen andere.
Kenneth Durand leitet bei Interpol den Kampf gegen diese Genkriminalität. Und ein Mann steht dabei im Fadenkreuz: Marcus Demang Wyckes, Kopf eines so mächtigen wie skrupellosen Kartells. Eines Tages erwacht Durand aus dem Koma. Man hat ihn entführt. Er sieht anders aus. Seine DNA ist verändert. Er ist Marcus Demang Wyckes. Der Mann, der weltweit gesucht wird.

Ich kann den Thriller nur wärmstens empfehlen, der mir spannende Lesestunden beschert und mich überdies auch zum Nachdenken über diese durchaus denkbare Zukunftsvision angeregt hat. Trotz einiger kleiner Schwachstellen ist das von Cornelia Holfelder-von der Tann hervorragend übersetzte Buch mein erster Buchtipp des Jahres!

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Weitere Informationen findet ihr beispielsweise bei Rowohlt (dort gibt es auch eine Leseprobe), Buch7 und bei Amazon und natürlich dem Buchhändler eures Vertrauens (beispielsweise hier: https://mybookshop.shop-asp.de/).

Bibliografie

  • Verlag:  rororo
  • Erscheinungstermin:  17.11.2017
  • Lieferbar
  • 544 Seiten
  • ISBN:  978-3-499-29133-3
  • übersetzt von: Cornelia Holfelder-von der Tann
  • Deutsche Erstausgabe

Herzlichen Dank an den rororo-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Interessant ist übrigens, dass es die im Buch genutzte CRISPR-Methode heute bereits gibt und gerade in letzter Zeit öfter mal heiß diskutiert wird. Wer da noch weiterlesen möchte, kann dies beispielsweise bei Wikipedia, Transparenz Gentechnik oder diesem Artikel des Tagespiegel tun.
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Buchtipp: »Poe – Illustrated Tales of Mystery and Imagination«


 
Dieses Buch lag als einziges englischsprachiges Exemplar auf dem Remittendentisch und musste natürlich sofort mit! Es enthält zehn Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe, darunter Klassiker wie »The Pit and the Pendulum« und »The Black Cat« sowie Gedichte wie »The Raven«, die alle wunderschön und manchmal auf sehr eigene Weise mit Illustrationen versehen wurden.
Poe-Liebhaber und Menschen, die sein Werk kennenlernen möchten, sollten mal einen Blick in diesen Hardcoverband mit Lesebändchen werfen, und wer wie ich schön gestaltete Bücher liebt, wird seine wahre Freude an diesem Werk haben. Ein dickes Lob an den »Die Gestalten Verlag«, der diese von namhaften Illustratoren verschönerte Ausgabe möglich gemacht hat.

»Anansi Boys« von Neil Gaiman


BBC Radio gibt sich momentan mit diversen Hörspielreihen richtig Mühe, und aktuell kann man sich online unter anderem die Adaption von »Anansi Boys« aus der Feder von Neil Gaiman anhören. Die insgesamt sechs Folgen stehen nach der Ausstrahlung 30 Tage online zur Verfügung – also hört doch mal rein. 🙂

A new, six-part adaptation of Neil Gaiman’s mythical fantasy about the trickster god Anansi and his unsuspecting son Charlie. Starring Jacob Anderson and Lenny Henry.

Alle weiteren Infos sowie die Links zum Anhören findet ihr hier.
Und bevor jemand fragt: Ja, eine der Hauptrollen spricht Jacob Anderson, den viele vermutlich als Grey Worm aus »Game of Thrones« kennen.

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