Da hat man sich über die Übersetzung den Kopf zerbrochen, sich mit dem Lektorat mehrfach ausgetauscht und ist der Ansicht, nun endlich eine runde Sache produziert zu haben, an der nichts mehr geändert werden muss – und dann kommt die Fahnenkorrektur.
Das letzte Durchschauen des Textes und Aufspüren von Rechtschreibfehlern und falschen Trennungen ist dabei gar nicht mal das Problem, sondern die Hurenkinder und Schusterjungen, wie sie denn so schön heißen. Denn beim Durchgehen des Textes stößt du immer wieder auf Anmerkungen des Setzers, dass auf dieser Seite eine Zeile zu viel oder zu wenig ist, und dann zermarterst du dir den Kopf, was du denn wegstreichen kannst (was oftmals wirklich schwerfällt, schließlich hat man ja aus gutem Grund genau das geschrieben, was jetzt da steht) oder wie du geschickt einige Worte einfügen kannst, auch wenn diese im Original gar nicht da stehen …
Ich bin wirklich froh, dass ich das nicht bei jedem Buch machen muss!

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