Kategorie: Übersetzeralltag Seite 1 von 14

[Tagebuch einer Übersetzerin]

Beim Übersetzen einer Buchreihe, deren nächste Bände noch geschrieben werden, stößt man häufig auf ein Problem: Irgendwann am Anfang taucht mal ein Begriff auf, der nur am Rande erwähnt wird, aber irgendwie übersetzt werden muss, und in einem der späteren Bände fällt einem die Entscheidung dann auf die Füße, weil die damals gewählte Übersetzung nur so semi passt … Ich bezeichne das inzwischen auch als das Hodor-Problem. 😀

Nachtrag zum Übersetzertag

Am gestrigen Übersetzertag habe ich voller Stolz ein Foto der zuletzt bei mir eingetroffenen Belegexemplare in den sozialen Medien gepostet, das ich euch hier natürlich nicht vorenthalten möchte …

Happy International Translation Day

Heute ist Internationaler Übersetzertag, und es gibt wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen (z.B. beim VdÜ).

Ich bin momentan mit der Fortsetzung von »Die Stadt aus Messing« beschäftigt, und »Das Königreich aus Kupfer« (Original: »The Kingdom of Copper«) macht wieder genauso viel Spaß wie der erste Band. Im Frühjahr 2022 könnt ihr die deutsche Fassung ebenfalls lesen.

Frag die Übersetzerin (4)

Kommen wir zu einer zum #ComicMärz passenden Frage:

Was ist am Übersetzen von Comics anders als beispielsweise bei Romanen?

Frag die Übersetzerin (3)

Die heutige Frage beruht vermutlich darauf, dass ich häufiger Belegexemplare verlose, denn sie lautet:

Bekommst du von jeder Übersetzung Belegexemplare, und wenn ja, wie viele?

Frag die Übersetzerin (2)

Im zweiten Teil der Antwortrunde widme ich mich der folgenden Frage:

Wie lange braucht man für einen Roman mit 400 Seiten?

[Tagebuch einer Übersetzerin]

Ich möge mir doch mal die Titelvorschläge für einige Romane anschauen, mit deren Übersetzung ich betraut bin, und mein Feedback dazu abgeben, bittet mich der Verlag …

Frag die Übersetzerin (1)

Vor einiger Zeit hatte ich gefragt, was euch denn so an meinem Beruf als Übersetzerin und Lektorin so interessiert, und jetzt muss ich doch endlich mal anfangen, eure Fragen auch zu beantworten …

Ich picke mir willkürlich eine raus, auf die ich eingehe, und heute geht es um:

Hast du beim Übersetzen immer das englische Buch vor dir stehen?

[Tagebuch einer Übersetzerin]

2019 lief ich über die Frankfurter Buchmesse und hatte einen Roman im Gepäck, den ich wahnsinnig gern übersetzen wollte. Bei jedem Termin erwähnte ich dieses Buch, jedoch war es von einigen Verlagen bereits geprüft (so exklusiv ist mein Geschmack dann ja doch wieder nicht) und abgelehnt worden, andere bezeugten Interesse und wollten sich melden. Kurz darauf erfuhr ich dann, dass die deutschen Übersetzungsrechte an einen Verlag gegangen waren, für den ich noch nicht gearbeitet hatte. Tja, »Versuch macht klug«, dachte ich mir, und schrieb über Twitter eine Lektorin an …

Aber ich kam zu spät, die Übersetzung war bereits vergeben. *schnüff*

Kurze Zeit später kam dann allerdings die Anfrage, ob ich das Lektorat übernehmen möchte – und ratet mal, woran ich gerade sitze. 🙂

Über das Buch verrate ich euch bei Erscheinen mehr, jetzt freue ich mich erst mal, dass ich der Geschichte den letzten Schliff geben darf, damit ihr sie ebenso in euer Herz schließen könnt, wie ich es getan habe.

[Tagebuch einer Übersetzerin]

Was der Übersetzeralltag so alles mit sich bringen kann, sieht man sehr schön an dem, was mir diese Woche passiert ist …
 
Da tippte ich ganz ohne Hintergedanken »So nah und doch so fern« und *Bämm* hatte ich einen Ohrwurm ?

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