Kategorie: Übersetzeralltag Seite 2 von 13

[Tagebuch einer Übersetzerin]

Gestern beim Abendessen Titelvorschläge für den zu übersetzenden Thriller gebrainstormt. Festgestellt, dass sowohl der Freund als auch ich zu viele schlechte Filme gesehen haben. Auf dem Zettel: genug Titelvorschläge für eine sehr langlebige Splatterfilmreihe. Immerhin zwei, drei brauchbare romantaugliche Titel – mal gucken, ob der Verlag einen davon nimmt …

Umsatzsteuerratgeber für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher 2019

Per N. Döhler und Dr. Thea Döhler, die zusammen das Übersetzungsbüro Triacom bilden, haben eine aktualisierte Version ihres großartigen Umsatzsteuerratgebers für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher herausgebracht, die ihr wie immer hier kostenlos herunterladen könnt.

Ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal herzlich bei den beiden für dieses großartige PDF bedanken, das ein unschätzbarer Leitfaden in Steuerfragen ist!

Umsatzsteuerratgeber

Zirkuliert in Tausenden von Exemplaren.

Wie nahezu alle Dienstleistungen unterliegen Umsätze selbstständiger Übersetzer und Dolmetscher grundsätzlich der Umsatzsteuer. Die Regeln dafür sind jedoch nicht immer einleuchtend. So gelten für die Arbeit für Kunden im Ausland verschiedene Sonderregelungen, getrennt nach Unternehmen/Privatkunden und getrennt nach EU/Nicht-EU.

Leider sind viele Steuerberater und Finanzbeamte mit der speziellen Problematik bei Übersetzern und Dolmetschern nicht vertraut; sogar das Bundeszentralamt gibt manchmal widersprüchliche Auskünfte. Daher haben wir diesen Leitfaden erstellt.

Der Text kann keine eingehende Beschäftigung mit dem Umsatzsteuerrecht ersetzen. Es wurden nur Aspekte aufgenommen, die für Übersetzer und Dolmetscher besondere Bedeutung haben.

Sämtliche Angaben werden nach bestem Wissen gegeben und beruhen auf eigener Erfahrung und zahlreichen fachkundigen Erklärungen, die wir im Laufe der Zeit gelesen oder erhalten haben. Eine Gewähr für die Richtigkeit können wir nicht übernehmen. Die Angaben stellen keine steuerliche Beratung dar

Verschreiber des Tages

»Sie ist übers Wochenende vereist«, schrieb ich eben – und natürlich meckerte auch die Rechtschreibprüfung nicht. Woher soll das Programm auch wissen, dass die gute Frau verreist und nicht etwa eingefroren ist? 😀

Verschreiber des Tages

Am witzigsten sind ja oft die Verschreiber, bei denen man ein Wort sekundenlang anstarrt und sich fragt, wieso es jetzt unterkringelt ist …

Genauso ging es mir gerade, als ich die »Erdmeermarmelade« auf dem Bildschirm beäugte – und das ist doch nun eigentlich ein schönes Wort, findet ihr nicht? Müsste man glatt mal eine Geschichte darüber schreiben. 🙂

Das hätte es eigentlich sein sollen: Erdbeermarmelade

Verschreiber des Tages

Der »Verschreiber des Tages« ist eine seit Längerem brachliegende Kategorie, die ich wirklich öfter befüllen könnte. Meist denke ich nur nicht daran …

Heute schrieb ich aber was Nettes über »Kindnapper«, und erst die Rechtschreibprüfung merkte, dass das ja gar nicht richtig ist. Dabei fand ich es treffend, schließlich hat derjenige ja auch ein Kind entführt …

Rückblick Woche 29

Schon ist auch Kalenderwoche 29 vorbei, die bei mir vor allem sehr arbeitsreich gewesen ist.

Auf dem Schreibtisch

Diese Woche haben mich vor allem zwei Projekte beschäftigt: weiterhin der nächste Band der »Herobrine Reborn«-Trilogie und ein bisher noch nicht offiziell angekündigtes Buch einer Autorin, von der ich bereits mehrere Romane übersetzt habe. Näheres dazu demnächst  …

Vorschau auf „Die Zerstörung der Oberwelt, Herobrine Reborn Band 2«

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Rückblick Woche 28

In anderen Blogs lese ich ganz gern die Wochenrückblicke, daher dachte ich, das könnte ich bei mir auch mal einführen. Mal schauen, wie regelmäßig ich das hinbekomme …

Die Kategorien müssen sich erst noch finden, und ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie viel Berufliches und Privates ich hier vermischen soll, aber ich teste das Format jetzt einfach mal aus und ihr sagt mir, was ihr davon haltet, okay?

Auf dem Schreibtisch

In dieser Woche hatte ich die Fahnenkorrektur eines Sachbuchs auf dem Tisch (das Buch erscheint Anfang Oktober; ich stelle es euch dann bald mal vor – vielleicht erratet ihr ja auch anhand des Bildausschnitts des wunderschönen Originalcovers schon, was es ist). Daneben habe ich am nächsten Minecraft-Roman von Mark Cheverton gearbeitet – dem mittlerweile achten der »Gameknight999«-Reihe. Es macht immer wieder Spaß, in die Abenteuer einzutauchen, und ich hoffe, das bleibt auch noch eine ganze Weile so.

Gelesen

Auf meinem Nachttisch liegt im Augenblick »Autonom« von Annalee Newitz.

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Abzuarbeitende Arbeitsberge

So schön es ist, wenn man bald Urlaub machen will, muss man als Freiberufler doch dafür sorgen, dass bis dahin der Schreibtisch leer ist (zumindest, was die aktuellen Projekte angeht) und dass alle Deadlines eingehalten werden. Aus diesem Grund ist es hier auf dem Blog gerade ein bisschen stiller, aber dafür gibt es dann bald von einer ausgeruhten Übersetzerin spannende Neuigkeiten zu berichten … 😉

kermit tippt

Symbolbild: aktueller Geisteszustand

Zusammenarbeit mit anderen Übersetzern

Wenn man Romane und Graphic Novels übersetzt, arbeitet man im Allgemeinen allein an der Übersetzung und bespricht sich nur mit dem Lektorat und vielleicht dem Korrektorat, aber das ist nicht immer so. Zuweilen kommt es vor, dass man ein Buch zusammen mit ein oder mehreren Kollegen/Kolleginnen übersetzt, und das ist bei mir gerade der Fall.
Abgesehen davon, dass man sich natürlich gut abspricht und alle tief in der Materie drin sind, kann es dann auch schon mal vorkommen, dass man zur allgemeinen Aufheiterung ein Video zugeschickt bekommt, das das Thema zwar nur am Rand streift, aber trotzdem gerade irgendwie gut reinpasst …
Und nun weiter im Text, nachdem ich euch auch etwas über drei Minuten Freude am Kinderprogramm beschert habe … 😀

Kinderserie: Golo der Gartenzwerg

Recherche

Was macht die Übersetzerin, wenn sie noch nicht so richtig in den Flow kommt und sich mehr ins aktuelle Geschehen im Buch einfinden will? Sie guckt einen Film, der zu der Zeit spielt, in der auch die Geschichte im Buch angesiedelt ist, und hat am nächsten Arbeitstag vieles gleich deutlich vor Augen.
Auch so kann Recherche aussehen. 🙂
Und wenn ihr jetzt noch erratet, welchen Film ich gesehen habe, bin ich schon mal sehr beeindruckt – kommt ihr auch noch darauf, welches Buch ich gerade übersetze, würde ich auch noch ein Belegexemplar springen lassen und dem Glückspilz im Herbst nach Erscheinen des Buches schicken … 😀
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