
In zwei Wochen geht es ja schon los, daher hier die kurze Info:
Ich werde von Mittwoch bis Freitag auf der Frankfurter Buchmesse sein (und am Freitagabend auf dem GaFo (für Eingeweihte)). Wer Zeit und Lust hat, sich mit mir auf einen Kaffee und einen Plausch auf dem Messegelände zu treffen, der möge sich doch bitte bei mir melden, ich würde mich freuen! 🙂

Bereits am 15. September ist »Ärger in der Zombiestadt: Das Geheimnis um Herobrine Band 1« von Mark Cheverton erschienen, den ich diesmal von der Übersetzung bis zum Satz betreut habe.
In diesem Buch wird die Geschichte um Gameknight999, den wir bereits in den drei Bänden der »Gameknight999«-Reihe (siehe »Kampf um die Oberwelt«, »Kampf um den Nether« und »Kampf mit dem Enderdrachen«) kennengelernt haben, fortgesetzt, denn natürlich warten in Minecraft neue Abenteuer auf den tapferen Recken.
Eine Erfindung seines Vaters hatte den 12-jährigen Gameknight plötzlich in die Klötzchenwelt befördert, und er hatte sich vom Cyberbully zum Held gemausert. Doch nach der letzten Schlacht hat er sich geschworen, diese Welt nie wieder zu betreten – bis seine kleine Schwester ins Spiel gezogen wird und seine Hilfe braucht … Alte Freunde, neue Feinde und jede Menge Action erwarten Gameknight in diesem neuen, turbulenten Abenteuer!
Die ganze Reihe sowie eine Vorschau auf die nächsten beiden Bände, die schon geplant sind, findet ihr hier.
Weitere Informationen zum ersten Band der neuen Trilogie gibt es unter anderem bei Ullmann Medien, Buch7 oder Amazon.
Der perfekte Trailer für einen heiß erwarteten Film, der am 8. April 2018 bei uns im Kino anlaufen wird. Viel Spaß mit diesem Trailer im Retro-Chic! 🙂
PS: Den Roman »Ready Player One« hatte ich 2014 hier vorgestellt, da mich das Buch damals sehr begeistert hat, und ich bin sehr gespannt, ob der Film meine zugegebenermaßen hohen Erwartungen auch nur ansatzweise erfüllen kann …

Im Mai hielt ich beim Texttreff-Workshopwochenende einen Workshop zum Übersetzen von Sexszenen*, die ja an sich schon einiges an Feingefühl benötigen. Nachdem wir beim Brainstormen munter mit Begriffen jongliert haben, die man lieber vermeiden sollte, und allgemein über die Tücken und Fettnäpfen debattiert haben, kam zum Abschluss der lustigste Teil des ganzen Workshops, als eine Teilnehmerin (ja, Jeannette, ohne dich hätten wir nicht so viel gelacht) noch mit folgendem Netzfund aufwarten konnte:
Mein Beitrag zum „Talk like a Pirate“-Day. Arr! 😀





Heute ist der vierte Band der »Verteidiger der Oberwelt«-Reihe von Nancy Osa erschienen, und auch »Deep Ocean Six« dreht sich natürlich um Rob, Frida und die anderen treuen Recken von Bataillon Null, die aufgrund von merkwürdigen Geschehnissen in ein neues Abenteuer aufbrechen.
Wie bei den letzten drei Bänden habe ich auch dieses Mal die Übersetzung von Maxi Lange lektoriert und mich durch ein munteres Klötzchenabenteuer mit 240 Seiten gelesen.
Worum geht es dieses Mal?
ALARM IN DER OBERWELT
Merkwürdige Dinge geschehen an den Küsten der Oberwelt. Irgendjemand versucht offenbar, die Ressourcen der Ozeane abzuschöpfen. Obendrein ist ein wertvolles Relikt aus dem neuen Oberweltmuseum von Beta City verschwunden.
Doch wer steckt dahinter? Ist es ein stümperhafter Versuch und seine Leute von der Hauptstadt wegzulocken, oder liegt die Wahrheit vielmehr irgendwo in der Tiefsee verborgen?
Es ist an Rob und seinen tapferen Kameraden von Bataillon Null, dem Geheimnis auf den (Meeres-)Grund zu gehen.
Weitere Informationen unter anderem bei Panini Comics, Buch7 oder Amazon.
Ein Kurzfilm, der zum Nachdenken anregt und außerdem noch sehr gut gemacht ist:
Von AIME Mentoring.
The divide between the powerful and the powerless has never been greater. And in these challenging times, we need to realise that if we want to change the world, we need to change the way it works. AIME is a charity organisation that does just that, using mentoring to make the education system fairer and more inclusive for all. Because educated kids can pull themselves from poverty, and start to break the cycle of inequality. In Australia, AIME has already empowered tens of thousands of kids to change the course of their lives. It’s been so successful, the organisation is now launching internationally. And maybe, just maybe, we can change the world for the better. Want to get involved? AIME has released #10GoldenTickets for 10 young people around the world to become international leaders and help take their vision global. To find out more or become part of the cause, visit: https://aimementoring.com/global Film credits: Directed by Laurent Witz Animated by Zeilt Productions Created by M&C Saatchi, Sydney Music Composed by Olivier Defradat Lyrics sung by Mariot Pejot

Vor Kurzem stieß ich auf dieses Foto, das doch sehr treffend das Problem beim Übersetzen wiedergibt. Die ganze Anmerkung des Übersetzers John Ciardi findet sich in der bei Signet erschienen Übersetzung von Dantes »Inferno« (mehr dazu hier), und sie bedeutet sehr frei und „quick and dirty“ übersetzt:
Wenn die Geige wiederholt, was das Klavier gerade gespielt hat, kann sie nicht dieselben Klänge erzeugen und den Akkorden nur ungefähr entsprechen. Jedoch ist es ihr möglich, die erkennbar gleiche „Musik“ und Atmosphäre zu erschaffen. Dies gelingt allerdings nur, wenn sie sich ebenso treu bleibt wie der Vorlage.
Das benennt den Kernaspekt unserer Arbeit doch sehr gut, denn eine gute Übersetzung kann ich nur anfertigen, wenn ich einerseits dem Original treu bleibe, andererseits aber auch versuche, die deutsche Sprache (in meinem Fall, da ich ins Deutsche übersetze) bestmöglich einzusetzen, um den Ton und die Stimmung des Textes wiederzugeben.
Es ist und bleibt ein Drahtseilakt, denn man muss immer wieder entscheiden, wie und wo man bei der Übertragung des Ursprungstextes Abstriche macht, beispielsweise weil sich Formulierungen oder Redewendungen nicht so übernehmen lassen, und die deutschen Entsprechungen finden, die dem Werk gerecht werden.
Das gelingt mal besser und mal weniger gut, und allein der obige Abschnitt ließe sich schon auf so vielfältige Weise übersetzen, dass man die unterschiedlichsten Versionen erhielte …
Aber das ist ja auch das Spannende und Herausfordernde an unserem Beruf.
PS: Die ganze und lesenswerte „Translator’s Note“ ist übrigens hier bei Google Books zu finden.
Ein knapp fünfminütiger und sehr interessanter TED-Talk über die Unterschiede innerhalb der englischen Sprachvarianten und -dialekte sowie ihre Entstehung. Viel Spaß!
When we talk about ‘English’, we often think of it as a single language. But what do the dialects spoken in dozens of countries around the world have in common with each other, or with the writings of Chaucer? Claire Bowern traces the language from the present day back to its ancient roots, showing how English has evolved through generations of speakers.
Mehr dazu unter https://ed.ted.com/lessons/where-did-english-come-from-claire-bowern

Der dritte Roman von Emily Bleeker wird auf Deutsch »Was vom Feuer übrig blieb« heißen und am 23. Januar 2018 bei Amazon Crossing erscheinen. Die Übersetzung ist fertig, sodass von meiner Seite nicht mehr viel zu tun ist, außer euch schon mal darauf hinzuweisen, dass ihr das E-Book momentan (keine Ahnung, wie lange) für 2,99 € vorbestellen könnt. Aber natürlich wollt ihr erst einmal wissen, worum es eigentlich geht:
Kurzbeschreibung
Der neue spannende Roman der Bestsellerautorin Emily Bleeker um Familiengeheimnisse und die Verbindung zwischen zwei Schwestern.
Die Medizinstudentin Ellie Brown hätte nie gedacht, dass sie in ihre Heimatstadt Broadlands zurückkehren würde, um dort als Rettungssanitäterin zu arbeiten. Doch ein Schlaganfall ihres Vaters zwingt sie überraschend dazu. Während Ellie noch versucht, sich mit dem Leben in der Provinz zu arrangieren, geht ein Notruf ein und sie wird zum Haus ihrer Schwester Amelia gerufen: Zu ihrem Entsetzen wurden sie und ihr Mann Steve bei einem Einbruch angeschossen. Während Amelia im Krankenhaus um ihr Leben kämpft, stellt Ellie Nachforschungen in der Vergangenheit ihrer Familie an – und kommt dunklen Geheimnissen auf die Spur, die ihr Leben für immer verändern könnten.Über den Autor
Emily Bleeker war Lehrerin, bis sie ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte, nachdem sie einen Schreibworkshop für ihre Schüler angeboten hatte. Kurz darauf stellte sie fest, dass in ihrem Kopf ganze Welten voller Charaktere und Geschichten existieren. Erst der Kampf gegen eine Krebserkrankung verlieh ihr den Mut, diese unglaublichen Welten mit anderen zu teilen.
In deutscher Sprache sind von der Autorin bisher die Titel »Wenn ich nicht mehr bin« und »Aus den Trümmern« erschienen.
Emily Bleeker lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in einem Vorort von Chicago. Wenn sie nicht gerade schreibt oder sich um ihre Familie kümmert, lernt sie Gitarre spielen und genießt ihre neu entdeckte Freude am Laufen.
Weitere Infos bei Amazon.
Die beiden anderen Romane der Autorin hatte ich ja bei Erscheinen vorgestellt – mehr zu »Aus den Trümmern« findet ihr hier oder bei Amazon, und mehr zu »Wenn ich nicht mehr bin« in meinem Blogeintrag oder ebenfalls bei Amazon.
Die drei Bücher erzählen jeweils abgeschlossene Geschichten, und die Autorin findet immer wieder einen Weg, diese auf ungewöhnliche und fesselnde Art zu erzählen. Ich bin gespannt, wie euch »Was vom Feuer übrig blieb« gefallen wird.
