Kurzer Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2018

Bei Traumwetter wurden viele Termine ins Freie verlegt

Am ersten Arbeitstag nach der Frankfurter Buchmesse ist der Kopf immer noch voll von den ganzen Eindrücken, da kann ich abends auch eben noch einen kurzen Messerückblick schreiben …

Blick aus dem Hotelfenster auf die Messe – so nah und doch so weit zu laufen

Die Buchbranche kam abermals in Frankfurt zusammen, und ich traf dort viele Kollegen, Lektoren, Autoren, Blogger, Freunde und Bekannte zum Plaudern und Fachsimpeln, was immer wieder eine wahre Freude ist. Gerade für jemanden wie mich, der den lieben langen Tag allein im Home Office vor dem Rechner sitzt, sind solche Termine immens wichtig und von großem Wert.

Jeannette Bauroth und ich mit dem von uns (und Christine Heinzius, die leider nicht zur Messe kommen konnte) übersetzten Buch. Und ja, es war sehr warm in den Hallen, daher sollte man solche Fotos lieber morgens machen … 😉

Da ich zweieinhalb Messetage eingeplant, jedoch nicht alles mit Terminen vollgestopft hatte, blieb mir noch genug Zeit, um durch die Messehallen zu schlendern und mich ebenso nach von mir übersetzten sowie nach interessanten und lesenswerten Büchern umzuschauen.

Gleich zwei meiner Übersetzungen bei HarperCollins. Findet ihr sie?

Die bisher erschienenen »Gameknight999«-Bände bei Ullmann Medien

Panini hatte leider keinen eigenen Stand, aber »Die Flüsse von London« waren dann doch zumindest in Frankfurt

Messepause – Füße hochlegen!

Beim abendlichen Empfang waren die Cocktails nach Buchtiteln benannt

Business-Outfit kann auch so aussehen – erst recht bei dem Wetter 🙂

Zu »Think Ursula« habe ich es ärgerlicherweise nicht geschafft, aber einige Videomitschnitte sind jetzt auf dem PAN-VouYube-Kanal zu finden, sodass man sich im Nachhinein wenigstens ein bisschen was anschauen kann. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Ein bisschen geärgert habe ich mich dann noch beim VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.): Die Mitglieder wurden im Vorfeld gebeten, doch ein oder zwei zuletzt erschienene Belegexemplare hinzuschicken, und dann klebt der Verband ausgerechnet bei den Büchern, bei denen der Übersetzername groß auf dem Titel steht, den ollen Zettel davor. Dabei ist es doch gerade erstrebenswert, dass man ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf den Übersetzer gelenkt wird – sollte das dann nicht auch entsprechend präsentiert werden?

Ausgestellte Übersetzungen von mir und Peter Friedrich (sowie viele andere) beim VdÜ

Wie in den letzten Jahren endete die Messe für mich mit dem Besuch des Galaktischen Forums. Das Dough House war eine coole Location, allerdings habe ich aufgrund der diversen Etagen und der schummrigen Beleuchtung garantiert sehr viele Menschen übersehen, mit denen ich mich gern noch unterhalten hätte. Schön war’s trotzdem!

Die nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 16. – 20. Oktober 2019 statt, und der Termin steht natürlich längst im Kalender.

Copyright: Flix (via facebook: https://www.facebook.com/DerFlix.de/photos/a.10152079062040659/10156503472050659/?type=3&theater)

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Erschienen: »Lonely Planets Ultimative Foodie-Ziele«

  1. karin

    Hallo Kerstin,

    Danke für den schönen Bericht mit den Fotos.

    Das Du dich beim VdÜ geärgert hast kann ich gut verstehen……denn ihr Name ist doch extrem so im Vordergrund und der der Übersetzer eher klein und somit unbedeutend …..

    LG…Karin…

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