Wie wird eigentlich ein Roman übersetzt?

Parallel zu meiner Reihe über die Spieleübersetzungen möchte ich auch noch auf die Übersetzung von Romanen eingehen, die im Allgemeinen einem üblichen Muster folgt.
Alles beginnt damit, dass mich eine Verlagslektorin bzw. ein Lektor fragt, ob ich ein bestimmtes Buch übersetzen möchte. Meist schickt man mir gleich einen Link zum Buch oder das Manuskript mit, damit ich mir einen ersten Eindruck verschaffen kann. Sobald ich mich entschieden habe und das Buch sowie das Manuskript als Word- oder PDF-Datei vorliegen habe, kann es losgehen.
Einige meiner Kolleginnen und Kollegen lesen sich den ganzen Roman erst einmal durch, aber ich muss gestehen, dass ich einfach sofort anfange. Beim Übersetzen markiere ich mir fragliche Stellen, beispielsweise wenn mir nicht klar ist, ob sich Charaktere duzen oder siezen, mir nichts Peppiges für ein Wortspiel einfällt oder ich Begriffe gründlicher nachschlagen muss, weil ich beim Googeln nicht auf Anhieb eine Lösung finde und erst einmal weitertippen möchte. Oftmals klären sich Dinge ja schon später im Buch oder man hat unter der Dusche oder beim Kochen eine zündende Idee …
Wenn die „Rohübersetzung“ steht, geht es ans Feintuning, was bedeutet, dass ich mir die ganze Übersetzung noch einmal vorknöpfe und durchgehe. Danach sind im Allgemeinen auch alle Unklarheiten beseitigt und ich lese das komplette Manuskript noch ein weiteres Mal ohne den Ausgangstext, um zu sehen, ob die Übersetzung an einigen Stellen noch holprig ist. (Diese Schritte werden auch gern mal abgekürzt, wenn es pressiert und die Zeit knapp wird … :-/)
Dann naht auch schon die Deadline und die Übersetzung geht ins Lektorat. Bei einigen Verlagen bekomme ich das überarbeitete Manuskript nach dem Lektorat und manchmal auch noch mal nach dem Korrektorat erneut auf den Tisch, um die Änderungen anzunehmen oder abzulehnen. Ist das alles erledigt, kommt gelegentlich noch die Fahnenkorrektur (was wiederum nur bei einigen Verlagen der Fall ist) und meine Arbeit ist abgeschlossen.
Irgendwann erscheint dann das Buch und ich freue mich über meine Belegexemplare und hoffentlich auch gute Rezensionen. 🙂

Buchtipp: »Child 44« von Tom Rob Smith

child44
»Child 44« ist eine eindeutige Leseempfehlung für alle Krimifans. Mich hat das Buch sehr schnell gepackt, das mit seiner beklemmenden Beschreibung der Lebensumstände im Russland von 1953 einen sehr eigenen und faszinierenden Weg geht und dabei den zu lösenden Fall und die spannende Suche nach dem Kindermörder nie außer Acht lässt.
Ich habe die englische Fassung gelesen, aber die deutsche Übersetzung soll auch ganz hervorragend sein, und ich kopiere nachfolgend einfach mal den Infotext zur deutschen Ausgabe rein:
Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr …

„Deutsch“ im Netz oder ist der Imperativ schon tot?

„Betrete die Zukunft“ fordert mich ein Newsletter gerade auf, der von einem Weltunternehmen (!) kommt, das sich offenbar weder einen Lektor noch einen Korrekturleser leisten kann oder möchte …
Facebookeinträge und Tweets, aber auch Blogbeiträge und sogar Firmenwebseiten und Werbetafeln strotzen teilweise nur so von Grammatik-, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern, dass man manchmal gar nicht weiß, worüber man sich zuerst aufregen soll …
Dass das Setzen von Kommata (ja, man darf sie jetzt auch Kommas nennen) heutzutage eine Kunst für sich ist, lasse ich ja noch gelten, auch wenn es trotz allem nicht schaden kann, hin und wieder mal eins an die richtige Stelle zu setzen, da dies den Lesefluss doch deutlich steigert. Der gute, viel zitierte Satz „Komm wir essen Opa“ bzw. „Komm, wir essen, Opa“ muss auch hier mal wieder herhalten, demonstriert er doch schön, wie dieses schlichte kleine Komma den Sinn eines Satzes entscheidend verändern kann.
Was mich in letzter Zeit jedoch richtig auf die Palme bringt, ist das Scheitern vieler am Imperativ. Wie oft habe ich schon gelesen „Lese“ anstatt „Lies“, „Geb“ anstatt „Gib“, „Ess“ anstatt „Iss“ und analog dazu „Fress“ anstatt „Friss“ … Das kann doch echt nicht euer Ernst sein! Wird das heutzutage im Deutschunterricht nicht mehr gelehrt? Und wenn es mich bei Privatpersonen schon nervt, bringt es mich bei Unternehmen auf die Palme, denn die sparen definitiv am falschen Ende, wenn sie nicht mal die paar Euro für die Korrektur übrig haben, nachdem sie für Webeslogans mehrere Tausend Euro verballern!
Sorry, das musste mal raus …

Noch 100 Tage …

… dann sitzen wir alle im Kino und werden hoffentlich nicht enttäuscht. Bis dahin ein bisschen Vorfreude:

»Die Spurensucherin« von Shannon Mayer

rylee
Wer auf Urban Fantasy steht, sollte man einen Blick in »Die Spurensucherin« von Shannon Mayer werfen (Original: »Priceless – A Rylee Adamson Novel Book 1«), in dem man Rylee Adamson kennenlernt, die sich auf die Suche nach vermissten Kindern macht und es dabei sowohl mit ihrer eigenen Vergangenheit als auch mit diversen mystischen Kreaturen zu tun bekommt.
Momentan ist das E-Book als Teil einer Fantasy-Angebotsreihe für 2,49 € zu haben:

Kurzbeschreibung

»Mein Name ist Rylee und ich bin Spurensucherin.«
Wenn Kinder verschwinden und die Menschen keine Hinweise haben, bin ich diejenige, die sie rufen. Ich bin ihre letzte Hoffnung, um die Verschwundenen wieder nach Hause zu bringen. Ich rette sie, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
Ich stehe auf der Liste der gesuchten Person des FBI. Mein Haustier ist ein Werwolf, meine beste Freundin eine Hexe, und ich komme im Leben verdammt gut alleine klar.
Aber als eine Rettungsaktion außer Kontrolle gerät, kommt die Hilfe aus einer höchst unerwarteten Richtung. Doch dieser Mann ist gefährlich, dunkel und unheilvoll und weiß nichts über das Übernatürliche.
Und seine Küsse sind elektrisierend.

Über den Autor

Shannon Mayer lebt am südwestlichen Ende Kanadas zusammen mit ihrem Mann, einem Hund, mehreren Katzen, einem Pferd und zahlreichen Kühen.
Wenn sie nicht gerade schreibt, kümmert sie sich um ihre vielen Tiere und ältere Menschen und versucht, keine Schwierigkeiten zu bekommen. Insbesondere Letzteres fällt ihr manchmal schwer.
Sie ist Autorin der Romanreihe um Rylee, die Spurensucherin, der Nevermore-Trilogie und der Reihe »A Celtic Legacy«. Auf ihrer Website (www.shannonmayer.com) finden Sie weitere Informationen über sie.

Star Wars nach Ian Doescher

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Wer mal was wirklich Abgefahrenes lesen möchte, der sollte sich die »William Shakespeare’s Star Wars Trilogy«, bestehend aus »Verily, A New Hope«, »The Empire Striketh Back« und »The Jedi Doth Return« antun, denn so was hat man bis dato noch nicht gelesen.
Kenner der Star-Wars-Filme und Menschen, die Freude an der Sprache Shakespeares haben, kommen hier voll auf ihre Kosten, und obwohl es mir schwer fällt, längere Zeit in den Büchern zu lesen, schaue ich doch immer mal wieder gern hinein und freue mich über die genialen Einfälle und den Sprachwitz. Schaut doch mal rein!
Mehr Infos gibt es auf der Website des Autors unter:
http://www.iandoescher.com/william-shakespeares-star-wars/
und natürlich bei Amazon, woher auch die nachfolgenden Infos stammen:
http://www.amazon.de/William-Shakespeares-Star-Trilogy–34-inch/dp/1594747911/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1439413751&sr=8-1&keywords=star+wars+empire+striketh
Return once more to a galaxy far, far away with this sublime retelling of George Lucas’s epic Star Wars in the style of the immortal Bard of Avon. The saga of a wise (Jedi) knight and an evil (Sith) lord, of a beautiful princess held captive and a young hero coming of age, Star Wars abounds with all the valor and villainy of Shakespeare’s greatest plays. ’Tis a tale told by fretful droids, full of faithful Wookiees and fearstome Stormtroopers, signifying…pretty much everything.
Reimagined in glorious iambic pentameter—and complete with twenty gorgeous Elizabethan illustrations–William Shakespeare’s Star Wars will astound and edify Rebels and Imperials alike. Zounds! This is the book you’re looking for.
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The saga that began with the interstellar best seller William Shakespeare’s Star Wars continues with this merry reimagining of George Lucas’s enduring classic The Empire Strikes Back.
Many a fortnight have passed since the destruction of the Death Star. Young Luke Skywalker and his friends have taken refuge on the ice planet of Hoth, where the evil Darth Vader has hatched a cold-blooded plan to capture them. Only with the help of a little green Jedi Master—and a swaggering rascal named Lando Calrissian—can our heroes escape the Empire’s wrath. And only then will Lord Vader learn how sharper than a tauntaun’s tooth it is to have a Jedi child.
What light through Yoda’s window breaks? Methinks you’ll find out in the pages of The Empire Striketh Back!
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The epic trilogy that began with William Shakespeare’s Star Wars and continued with The Empire Striketh Back concludes herein with the all-new, all-iambic The Jedi Doth Return—perchance the greatest adventure of them all.
Prithee, attend the tale so far: Han Solo entombed in carbonite, the princess taken captive, the Rebel Alliance besieged, and Jabba the Hutt engorged. Alack! Now Luke Skywalker and his Rebel band must seek fresh allies in their quest to thwart construction of a new Imperial Death Star. But whom can they trust to fight by their side in the great battle to come? Cry “Ewok” and let slip the dogs of war!
Frozen heroes! Furry creatures! Family secrets revealed! And a lightsaber duel to decide the fate of the Empire. In troth, William Shakespeare’s The Jedi Doth Return has it all!

Spieleübersetzungen – der Worst Case

Eigentlich gibt es nicht nur einen Worst Case, daher kommt dieser Eintrag in Form einer Liste daher, in der ich einfach mal zusammentrage, was ich in bisher 14 Jahren als Spieleübersetzerin schon alles erleben „durfte“:
– Alphabetisch sortierte Dialogdateien, sodass man nicht die leiseste Ahnung hat, wer gerade mit wem spricht (wie viele Personen? Duzen/siezen/ihrzen? Wie stehen diese Charaktere zueinander?), und eigentlich nur noch Murks abliefern kann. Wie übersetzt man eine Antwort, wenn man die Frage dazu nicht kennt …?
– Wenig hilfreiche Antworten von Entwicklern zu Fragen zum Text, die beispielsweise lauten: „I don’t know“ (Äh, wer soll es dann wissen, wenn nicht derjenige, der den Text geschrieben hat?), „Translate as is“ (Hahaha, wenn ich wüsste, was es ist, hätte ich die Frage nicht gestellt) oder Verweise auf Dokumente, die ich nicht habe, Spielszenen, die mir nicht vorliegen, und und und …
– MMO(RPG)s, an denen >10 Übersetzer für eine Sprache sitzen (es können auch gerne mal 20-30) sein und die in kürzester Zeit ohne vernünftiges Glossar und TM durchgezogen werden, sodass man irgendwann nur noch beten kann, dass das Lektorat da durchsteigt – das es im Übrigen manchmal gar nicht gibt, weil beim Kunden offenbar ein großes Gottvertrauen auf die Kristallkugeln seiner Übersetzer vorliegt
– Itemlisten, die völlig durcheinandergewürfelt und voller kryptischer Namen ist, sodass man beim besten Willen nicht mehr weiß, ob man da gerade den Namen eines Rüstungsteils (und wenn ja, für welchen Körperteil), einer Waffe oder von etwas ganz anderem vor sich hat.
– „Englische“ Vorlagen, die so grottenschlecht aus einer anderen Sprache (meist aus dem asiatischen Bereich) übersetzt wurden, dass man oft nur raten kann, was da eigentlich stehen sollte. Aus einer miserablen Vorlage lässt sich nur sehr schwer bis gar nicht ein guter deutscher Text basteln …
Weitere Punkte folgen, da mir bestimmt noch mehr einfallen werden … L

Nerd-T-Shirts

Wer mit mir auf Twitter oder Facebook verknüpft ist, hat schon mitbekommen, dass ich ein großer Fan von nerdigen, lustigen oder abgefahrenen T-Shirts bin, und nachfolgend werde ich mal alle Seiten sammeln, auf denen man meines Wissens nach welche bekommen kann. Die Reihenfolge stellt übrigens keine Sortierung dar, aber bei vielen habe ich schon bestellt und kann was zur Lieferzeit, Qualität usw. sagen.
Wer noch weitere Tipps hat, möge die Liste bitte in den Kommentaren ergänzen, ich aktualisiere das dann hier.
Dann mal viel Spaß beim Shoppen. 😉
Täglich neue Shirts:
https://www.qwertee.com/
http://www.teefury.com/
https://www.shirtpunch.com/
https://www.riptapparel.com/
http://www.theyetee.com/
https://www.teebusters.com/
http://www.limiteed.com/
http://www.othertees.com/
https://www.teevillain.com/
http://www.teetee.eu/
http://www.freshbrewedtee.com/
Wöchentlich neue Shirts:
https://aplentee.com/
http://www.onceuponatee.net/
Shirt-Shops
http://popuptee.com/
http://teeglobe.com/
http://www.designbyhumans.com/
http://gear.blizzard.com/
https://www.teepublic.com/
https://www.impact-mailorder.de/kleidung/t-shirts-und-girlie-shirts/
https://www.getdigital.de/shop/kleidung?gclid=CIG6-ND-isYCFULkwgodiCIAqQ
http://www.nerd.de/
https://www.3dsupply.de
http://thetshirtvault.com/
http://shirt.woot.com/

Damit es nicht ganz so eine Bleiwüste ist, hier noch ein paar Fotos meiner Shirts:

IMG_4014
Zu finden hier: http://thetshirtvault.com/products/perdita-a-wrong-turn-womens-v-neck-t-shirt
shirt2
https://www.3dsupply.de/products/137-instant-human/
teefury
Gab’s bei teefury.com
othertees
Beide von othertees.com
qwertee
Qwertee.com
shirtpunch
shirtpunch.com
ript
Ript.com
shirt1
https://www.3dsupply.de/products/382-you-make-me-facepalm/

Spieleübersetzungen – der Standardfall bei Großprojekten

Oft läuft die Übersetzung eines Computerspiels (analog für Konsole, mobile Geräte, etc.) über eine Agentur, die mich als Übersetzer für eine bestimmte Wortmenge und eine gewisse Zeit anfragt.
Je nach Größe des Projekts sitzen dann mehrere Übersetzer an diesem Projekt, und es gibt in der Agentur einen Ansprechpartner für dieses Projekt und einen oder mehrere Lektoren/Korrekturleser.
Ich erhalte die Dateien als Word- oder Exceldatei, ein Glossar und ein TM (Translation Memory) und kann loslegen. Gerade größere Projekte werden mit Tools wie Trados oder MemoQ bearbeitet (es gibt noch unzählige andere), in die man das Glossar und das TM einliest, um so gleich eine Datenbank zur Verfügung zu haben. Bei Großprojekten wie MMOs liefert man meist wöchentlich oder zweiwöchentlich einen Teil ab und bekommt dann Nachschub sowie die aktualisierten Versionen des Glossars und TMs, wobei man dann darauf achten muss, was sich inzwischen alles geändert hat.
Die abgelieferten Dateien werden in der Agentur korrekturgelesen und angepasst, damit letzten Endes ein homogenes Produkt dabei herauskommt (was natürlich mit der Qualität und Belastung des oder der Lektoren steht und fällt).
Wenn ich während des Übersetzens Fragen habe, die sich nicht aus den vorhandenen Referenzmaterialien klären lassen (die oft nicht viel mehr als Glossar und TM ausmachen), nutze ich ein „QA Sheet“, indem ich die Frage, den entsprechenden String und die Stelle, an der er vorkommt, in eine Exceldatei eintrage und an dem Projektmanager schicke. Falls vom Endkunden Antworten kommen und diese hilfreich sind (zum „Worst Case“ kommen wir noch), arbeiten entweder die Übersetzer oder das Lektorat diese entsprechend ein.
Dadurch, dass man als Ansprechpartner nur einen Angestellten der Agentur, der oft kaum mehr Ahnung vom Spiel als man selbst hat, zur Verfügung hat und mit mehreren, teilweise sehr vielen anderen Übersetzern, mit denen man sich nicht oder nur schlecht austauschen kann, an einem Projekt sitzt, kommt es häufig zu Problemen, weil bestimmte Begriffe unterschiedlich übersetzt werden (das Glossar kann nicht in Echtzeit aktualisiert werden, es muss eine letzte Instanz geben, die über Namen entscheidet …). Oftmals hat man dann auch noch eine Längenbeschränkung und muss die deutsche Übersetzung möglichst kurz halten oder gar abkürzen, um die Vorgaben zu erfüllen.
Und dass die meisten Agenturen ihre niedrigen Preise an die Übersetzer und Lektoren weitergeben, die dann häufig mit inakzeptablen Stundenlöhnen leben müssen, ist leider zum traurigen Alltag geworden …

Buchtipp: »Er sieht dich« von Sinéad Crowley, übersetzt von Christine Heinzius

Meine Kollegin Christine Heinzius (mehr Infos hier: http://www.christineheinzius.de) hat mir netterweise eines ihrer Belegexemplare von »Er sieht dich« von Sinéad Crowley überlassen, das ich in drei Tagen verschlungen haben, weil die Geschichte so unglaublich spannend ist.
er sieht dich
http://www.amazon.de/Er-sieht-dich-Sin%C3%A9ad-Crowley/dp/3442481783/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1439405092&sr=1-1

Kurzbeschreibung

Sie hatte diese Frau nie getroffen, kannte nicht einmal ihren Namen, doch sie erzählte ihr alles. Ein tödlicher Fehler …
Gerade erst von London zu ihrem Mann nach Dublin gezogen, wo die gemeinsame Tochter Roisin zur Welt kommt, sehnt sich Yvonne nach dem Austausch mit Gleichgesinnten. Stundenlang surft die junge Mutter im Internet, gibt in dem Mütterforum NETMAMMY mehr und mehr über sich preis. Als eine ihrer Online-Bekanntschaften spurlos von der Oberfläche verschwindet, beginnt Yvonne, sich Fragen zu stellen. Doch erst als eine Frauenleiche auftaucht, die Ähnlichkeiten mit der offline gegangenen Freundin aufweist, begreift sie, dass sie und die anderen Mütter in entsetzlicher Gefahr schweben könnten.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sinéad Crowley arbeitet beim irischen Fernsehsender RTE als Korrespondentin für den Bereich Kunst und Medien Während der Elternzeit entdeckte sie die Welt der Onlinemütterforen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Dublin. „Er sieht dich“ ist ihr erster Thriller.

Das Buch ist zugegebenermaßen kein Actionkracher, aber die Spannung baut sich immer weiter auf und man kann sich sehr gut in die Haut der Beteiligten versetzen, die sich wie wir oft auch keine Gedanken über das machen, was sie im Internet, hier in einem Mütterforum, so von sich geben, bis es letzten Endes für einige zu spät ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich kann es nur weiterempfehlen!

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