Momentan sind alle drei Bände der »Wayward Pines«-Reihe für je 1,99 € als Kindle-Version bei Amazon im Angebot, daher stelle ich sie hier noch einmal kurz vor und lege sie euch ans Herz.
Secret-Service-Agent Ethan Burke hat in Wayward Pines, Idaho, eine klare Mission: Er soll zwei Bundesagenten aufspüren, die einen Monat zuvor in der abgelegenen Stadt verschwunden sind. Aber nur wenige Minuten nach seiner Ankunft wird Ethan in einen schweren Unfall verwickelt. Er kommt im Krankenhaus wieder zu sich, und sein Ausweis, sein Handy und sein Aktenkoffer sind verschwunden. Das Krankenhauspersonal scheint freundlich zu sein, aber irgendwas ist … merkwürdig. Im Verlauf der nächsten Tage stößt Ethan bei den Nachforschungen über das Verschwinden seiner Kollegen auf immer neue Fragen anstatt auf Antworten. Warum kann er seine Frau und seinen Sohn zu Hause nicht telefonisch erreichen? Warum glaubt ihm niemand, dass er der ist, für den er sich ausgibt? Und warum ist die Stadt von Elektrozäunen umgeben? Sollen sie verhindern, dass die Bewohner fliehen? Oder sollen sie etwas anderes fernhalten? Mit jedem Schritt, den Ethan der Wahrheit näher kommt, entfernt er sich weiter von der Welt, die er zu kennen glaubte, und von dem Mann, für den er sich gehalten hatte, bis er sich einer schrecklichen Tatsache bewusst wird: Es könnte sein, dass er Wayward Pines nicht mehr lebend verlassen wird.
Willkommen in Wayward Pines, Einwohnerzahl: 461. Mitten in den malerischen Bergen liegt eine idyllische Kleinstadt, das moderne Eden … abgesehen vom Elektrozaun mit Stacheldraht, Scharfschützen, die ständig alles im Auge haben, und der gnadenlosen Überwachung jedes Worts und jeder Geste. Keiner der Einwohner weiß, wie er hergekommen ist. Man sagt ihnen, wo sie arbeiten, wie sie leben und wen sie heiraten sollen. Einige denken, sie wären tot. Andere glauben, sie wären in einem schrecklichen Experiment gefangen. Insgeheim träumen alle von der Flucht, aber jene, die es wagen, erwartet eine böse Überraschung. Ethan Burke hat die Welt, die da draußen lauert, gesehen. Er ist der Sheriff und einer der wenigen, die die Wahrheit kennen: Wayward Pines ist nicht nur eine Stadt. Und auf der anderen Seite dieses Zauns lauert das unvorstellbare Grauen …
Willkommen in Wayward Pines, der letzten Stadt auf der Welt. Secret-Service-Agent Ethan Burke ist vor drei Wochen in Wayward Pines, Idaho, eingetroffen. In dieser Stadt schreibt man den Leuten vor, wen sie heiraten, wo sie wohnen und wo sie arbeiten sollen. Ihre Kinder lernen, dass David Pilcher, der Gründer der Stadt, Gott sei. Niemand darf die Stadt verlassen. Allein wenn man Fragen stellt, kann das schon den Tod bedeuten. Aber Ethan kennt das erstaunliche Geheimnis und weiß, was jenseits des Elektrozauns liegt, der die Stadt umschließt und sie vor der furchtbaren Welt, die außerhalb lauert, schützt. Dieses Geheimnis ist der Grund dafür, warum die gesamte Bevölkerung unter der Kontrolle eines Verrückten und seiner Armee ist, und es ist drauf und dran, den Zaun zu durchbrechen und diese letzten, kümmerlichen Überreste der Menschheit zu überrennen. Blake Crouchs faszinierender Abschluss der Wayward-Pines-Serie wird Sie bis zum letzten Wort fesseln.
Über den Autor
Blake Crouch wurde 1978 in North Carolina geboren. Er hat in Chapel Hill an der University of North Carolina seinen Abschluss in Englisch und kreativem Schreiben gemacht und fünf Jahre später seine ersten beiden Romane veröffentlicht. Seitdem sind acht weitere Romane sowie zahlreiche Novellen, Kurzgeschichten und Artikel erschienen. Derzeit arbeitet der amerikanische TV-Sender FOX an einer Verfilmung der Wayward Pines-Serie. Heute lebt Blake Crouch in Durango, Colorado.
Nachtrag: Die erste Staffel der Serie lief bereits im Fernsehen und es wird an einer zweiten gearbeitet. Die Story unterscheidet sich allerdings teilweise stark von den Büchern, von daher bin ich gespannt, wie es weitergehen wird. Hier könnt ihr euch den Trailer zur ersten Staffel noch einmal ansehen:
Im »Dragon+«, dem Magazin zu Dungeons & Dragons, ist ein langes Portrait zu Patrick Rothfuss, dem Autor der Reihe »The Kingkiller Chronicles«, erschienen, das ich euch natürlich wärmstens ans Herz legen muss. Das Magazin gibt es übrigens auch als App für iOS und Android und ist kostenlos (und lohnt sich für alle D&D-Spieler auf jeden Fall). Jetzt aber viel Spaß mit dem Artikel, den ihr hier findet: http://www.dragonmag.com/5.0/html5/45813#!/article/106799/101184430 Hach, es wird Zeit, dass unsere Runde auch mal wieder zusammenkommt … 🙂
Dankenderweise hat Isabell Schmitt-Egner diese wundervolle Übersicht zusammengestellt, die schon seit einiger Zeit durch meine Timeline geistert und hoffentlich einigen Menschen als Richtlinie dienen kann …
HBO hat mal wieder einen kurzen Teaser zur sechsten Staffel von »Game of Thrones« rausgehauen, der eigentlich mehr Fragen aufwirft als beantwortet, aber sehr selbst:
Außerdem könnt ihr euch hier ein paar brandneue exklusive Bilder aus der nächsten Staffel ansehen, um die Vorfreude weiter anzuheizen. 🙂
Die Bände der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson habe ich wie viele andere damals verschlungen (und mir auch die Filme angesehen), daher war ich natürlich sehr neugierig auf die Fortsetzung von David Lagercrantz, in der die Geschichte von Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist fortgesetzt wird. Nachdem es zu dem Buch sehr zwiespältige Meinungen gab, bin ich jetzt endlich dazu gekommen, es zu lesen …
Worum geht’s?
Mikael Blomkvist steckt in einer Krise. Die Stimmen mehren sich, dass seine große Zeit als Journalist vorbei ist, und ihm ist irgendwie die Freude an seiner Arbeit abhanden gekommen – was auch daran liegen kann, dass es bei »Millennium« ebenfalls kriselt und sich die Zeitung aus finanziellen Gründen mit dem Einstieg des Serner-Konzerns abfinden muss, was natürlich einige Änderungen mit sich bringt. Frans Balder, ein weltweit bekannter Experte für künstliche Intelligenz, hat hingegen ganz andere Probleme. Er ist erst vor Kurzem aus den USA nach Schweden zurückgekehrt, unter anderem, weil er sich endlich um seinen autistischen achtjährigen Sohn August kümmern will, den er bisher sträflich vernachlässigt hat, sodass ihm sogar das Sorgerecht aberkannt wurde. Doch Frans hat außerdem ein Geheimnis, und er weiß, dass man hinter ihm her ist und seine Forschungsergebnisse heiß begehrt sind … Als sich Mikael widerwillig mit einem Informanten trifft und schon gar nicht mehr daran glauben will, dass dieser eine handfeste Story zu erzählen hat, erfährt er auf einmal von einem Hack in der Computerspielindustrie, der von einer Hackerin aufgedeckt wurde, die ihm doch sehr bekannt vorkommt – seiner Meinung nach kann es sich bei ihr nur um Lisbeth Salander handeln, von der er schon lange nichts mehr gehört hat. Dann bekommt er auch noch mitten in der Nacht einen Anruf von Frans Balder, der um sein Leben fürchtet und zwar unter Polizeischutz steht, seine Geschichte aber dennoch schnellstmöglich erzählen will, und so stimmt Blomkvist zu, sich sofort auf den Weg zu dem Wissenschaftler zu machen. Im Laufe der Nacht und bevor Mikael den Mann erreicht treffen jedoch noch einige andere Besucher dort ein und ein geheimnisvoller Mann nutzt das Chaos aus, bringt Frans Balder um und stiehlt dessen Laptop, auf dem er dessen Forschung vermutet. Der einzige Mordzeuge ist sein Sohn August, der in seiner eigenen Welt lebt, nicht spricht, gern puzzelt, aber, wie Frans kurz zuvor herausgefunden hat, auch überragend zeichnen kann … Und so überschlagen sich danach die Ereignisse, erst recht, als August Balder ins Visier des Killers und seiner Auftraggeber gerät, und die Wege von Mikael und Lisbeth kreuzen sich erneut, wenngleich zuerst nur virtuell über seinen Rechner, den sie regelmäßig hackt.
Heute ist mir ein lustiger Verschreiber passiert, der das Kopfkino auch herrlich anregt:
Er war ein eingeschweißter Junggeselle.
Hm, so in Frischhaltefolie vielleicht, damit er länger knackig bleibt? 😀 Das muss natürlich ein eingefleischter Junggeselle sein, aber die 6 Googletreffer zu diesem Suchbegriff geben mir gerade ein wenig zu denken …
Man guckt ja irgendwie doch selten in gedruckte Bücher, die man übersetzt hat, aber gerade hatte ich eine Unterhaltung mit jemandem, dem ich ein solches geschenkt habe, und wir sprachen darüber, dass man ja sowohl erschaudern als auch erschauern sagen kann. Was mich irritiert hat, war die Tatsache, dass anscheinend Letzteres in besagtem Buch ständig vorkam, wobei ich doch immer erschaudern schreibe (ist ja, wie gesagt, Geschmackssache, und die Variante gefällt mir einfach besser, da mir ein Schauder den Rücken herunterläuft und ich Schauer eher mit Regen assoziiere). Stellt sich die Frage, warum die Korrektorin das unbedingt ändern musste – denn es ist ja nicht falsch. Dummerweise bekomme ich nach dem Korrekturdurchlauf das Manuskript nur noch selten zu sehen, sonst hätte ich das gemerkt. Aber das ist mir schon häufiger aufgefallen, dass Lektoren und Korrektoren Dinge ändern, die eigentlich nicht geändert werden müssen, und im Endeffekt steht da mein Name als Übersetzerin drunter, da ärgert mich das manches Mal schon …
An manchen Tagen kann man sich nur noch den gelben Trainingsanzug überziehen und den aktuellen Auftrag (hier verkörpert durch den Drachen) mit aller Macht zu bezwingen versuchen. In diesem Sinne: