Rückblick Woche 1 & Dezember

Du liebe Güte, ist der letzte Wochenrückblick wirklich am 2. Dezember erschienen? Aber in den letzten Wochen war einfach so viel los, dass ich nicht die Muße dafür gefunden habe, und wenn ich mir meinen Arbeitsberg für den Januar ansehe, bin ich mal gespannt, wie oft ich diesen Monat zum Bloggen kommen werde … Aber dann blicke ich jetzt einfach mal auf die letzten Wochen zurück, da ist ja doch einiges passiert.

Gelesen

Wahnsinnig viel gelesen habe ich nicht im Dezember. »Fluchbrecher« von Richard Schwartz habe ich beendet, die Rezension folgt demnächst, und ich kann euch schon mal verraten, dass ich mich bereits auf Band zwei freue. Ansonsten standen vor allem Comics und Rollenspielbücher auf dem Programm. Abends im Bett war ich viel zu kaputt zum Lesen, aber ich kann euch hier wenigstens einen Ausblick auf das zeigen, was demnächst kommen wird, denn zu Weihnachten gab es natürlich auch wieder reichlich Lesestoff bei uns. 🙂

Kennt ihr eines der Bücher bereits?

Gesehen

Irgendwie sind mir aus dem Dezember auch keine herausragenden Serien oder Filme in Erinnerung geblieben. Ich habe die letzte Staffel von »Ripper Street« und die zweite von »4 Blocks« geschaut, die beide unterhaltsam waren, mich aber nicht vom Hocker gerissen haben.

Filme waren es einige mehr, darunter aber erschreckend viel Unspektakuläres wie »Ocean’s 8« (hätte man mehr draus machen können), »Der Nebelmann« (guter Anfang, danach völlig verworren und wenig überzeugend), »Greatest Showman« (zu große Diskrepanz zwischen Epoche und Musik, außerdem zu viel Zuckerguss) und »Avengers – Infinity War« (ganz nettes Popcornkino, aber irgendwie überzeugen mich die Superheldenfilme in letzter Zeit nicht mehr).

Positiv aus der Masse heraus ragten »Jumanji: Willkommen im Dschungel« (herrlich selbstironisch, nette Games-Anspielungen, ansonsten Popcornkino vom Feinsten) und »The Equalizer 2« (man bekommt genau das, was man erwartet, und wird 2 Stunden lang gut unterhalten), ansonsten standen noch ein paar Weihnachtsklassiker auf dem Programm.

Gehört

Viel klassische Musik, wie immer in der Weihnachtszeit, sowie die üblichen Podcasts.

Gespielt

Endlich war mal wieder Zeit für Brettspiele! Unter dem Weihnachtsbaum lag gleich ein ganzer Stapel an Neuzugängen (siehe Foto), und einige davon wurden bereits ausgiebig getestet. Zum Großteil kann ich noch nicht so viel sagen, da es dafür bisher zu wenig Partien waren, aber »Fallout« macht sowohl zu zweit als auch zu dritt Spaß und ist dabei auch kein Regelungetüm, sondern durchaus für Wenigspieler, die sich mit dem Szenario anfreunden können, geeignet.

Natürlich standen auch wieder einige »Pathfinder«-Runden auf dem Programm, außerdem wurde eine neue Gruppe gestartet, in der eine lustige Zirkustruppe aus Tiefling-Schurke, Drachengeborenen-Hexenmeister und Halbling-Barde unterwegs zu neuen Abenteuern ist – was auch der Grund dafür ist, dass ich, wie oben bereits erwähnt, die deutschen Bücher zu »Dungeons & Dragons 5« intensiver studiert habe, denn das System lag bei uns einige Zeit auf Eis.

Gefreut

Ach, über so vieles! Schöne Treffen mit netten Menschen, gute Gespräche, köstliches Essen, tolle Geschenke, einige (leider viel zu wenige) ruhige Tage; davon hätte ich noch sehr viel mehr gebrauchen können. 🙂

Fundstück der Woche (Link)

Ein Buchladen dreht die Bücher von Autoren um, sodass nur noch die Buchrücken der Autorinnen zu sehen sind, um darauf aufmerksam zu machen, wie viel mehr Männer als Frauen schreiben bzw. veröffentlicht werden.

Mir war die krasse Diskrepanz bisher nicht so bewusst, umso besser finde ich diese Aktion, die vielleicht den einen oder anderen ins Grübeln bringt. Auf jeden Fall ein guter Ansporn für den Vorsatz, mehr von Autorinnen zu lesen!

If you walk into the fiction section this month at Loganberry Books in Cleveland, Ohio, you’ll see a whole lot of white staring back at you.

Like this:

Photo courtesy of Harriett Logan.

And that’s no accident.

Store owner Harriett Logan — with the help of her employees and a few volunteers — deliberately flipped around all the fiction books written by men, hiding their colorful spines from view.

„I wanted to do something provocative and interesting for Women’s History Month that also displayed the disparity of women working in a certain field,“ Logan explains. And that field, naturally, was book publishing.

Logan estimates that of the approximate 10,000 fiction works at her used bookstore, nearly two-thirds were written by men.

Weiterlesen:

https://www.upworthy.com/this-bookstore-found-the-perfect-way-to-show-how-sexism-affects-publishing?c=ufb2&fbclid=IwAR27_kPZva_P1IODdhZY-ctP0QviqWMsSggClKEruLxuR-fBtT8hIU2Y-sQ

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Kurzfilm: »Bilby«

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[Tagebuch einer Übersetzerin]

  1. karin

    Hallo Kerstin,
    interessante Sache mit dem Buchladen und den umgedrehten Büchern.
    Hm, ich achte persönlich eigentlich eher nicht darauf wer ..was…schreibt oder so…

    LG..Karin..

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