Kategorie: Wochenrückblick

Rückblick Woche 32

Woche 32 kann weiterhin mit mehr als sommerlichen Temperaturen glänzen; über diesen Sommer dürfen wir uns wahrlich nicht beschweren – auch wenn mir mal wieder nach einem Regentag wäre, ebenso wie den meisten Pflanzen.

Auf dem Schreibtisch

Ich arbeite weiterhin an der Übersetzung des bisher nicht offiziell angekündigten Romans, zu dem ich daher leider noch nichts weiter schreiben darf. Irgendwie ist die Kategorie so ein bisschen blöd …

Gelesen

Noch ein Rezensionsexemplar, das schon seit einer Ewigkeit im Regal steht: »Verfolgung« von David Lagercrantz, der die »Millennium«-Reihe von Stieg Larsson weiter fortsetzt. Mir hat sein erster Band um Lisbeth Salander gut gefallen (siehe meine damalige Rezension), und der fünfte Band fängt vielversprechend an. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Gesehen

»Happy!«, eine ziemlich durchgeknallte Serie, die auf Netflix läuft und einen unbeschreiblichen Mix aus Fantasy, schwarzem Humor und Actionszenen wie aus Guy-Ritchie-Filmen liefert. Die acht Folgen waren im Nu weggeguckt, und auch wenn ich mich manchmal fragte, wer sich so was eigentlich ausdenkt (und was derjenige dabei geraucht hat), habe ich mich köstlich amüsiert. Schaut euch doch mal den Trailer an:

HAPPY! Trailer Season 1 (2018) SyFy Series

Gehört

Gehört und gesehen, zugegebenermaßen, auch wenn es vor allem aufs Hören ankommt. »Lippes Leselust, Folge 1« mit Jochen Malmsheimer als Gast ist einfach eine großartige Sendung, bei der ich zugegebenermaßen Tränen gelacht habe. Viel Spaß!

Lippes Leselust – Folge 1

Gespielt

Zum ersten Mal die deutsche Version von »5 Minute Dungeon«, die bei Kosmos erschienen ist. Ich hatte damals bei Kickstarter die englische Version gebackt, nun aber Freunden die deutsche geschenkt, um dann festzustellen, dass sich einige Kleinigkeiten an den Regeln verändert haben. Zum Beispiel gibt es jetzt verschiedene Schwierigkeitsstufen für die Monster, die den Aufbau des Dungeons beeinflussen.

Aber das Spiel ist und bleibt ein guter Pausenspaß für zwischendurch oder Absacker, wenn man noch ein Viertelstündchen überbrücken muss, bis die letzte U-Bahn fährt.

Die Schwierigkeitsstufen bei Boss #1

Gefreut

Belegexemplare! Ich freue mich immer wieder aufs Neue darüber.

Fundstück der Woche (Link)

Alexander Gerst, »unser Mann im All«, sollte ja wohl den meisten Menschen ein Begriff sein, und am 20.07. war er als Special Guest von der ISS zu einem Kraftwerk-Konzert zugeschaltet. So was sieht man auch nicht alle Tage!

Good evening, Kraftwerk / Guten Abend Kraftwerk, guten Abend Stuttgart!

On 20 July 2018 around 21:50 local time, ESA astronaut Alexander Gerst welcomed the legendary electronic band Kraftwerk and 7500 visitors to the Jazz Open Festival on Stuttgart’s Schlossplatz – live from the International Space Station, where he will live and work until mid-December 2018. During the call with space, Kraftwerk founding member Ralf Hütter and Alexander played a special duet version of the track Spacelab, for which Alexander had a tablet computer configured with virtual synthesizers on board. With thanks to Kraftwerk for sharing this video footage. Copyright: Kraftwerk/ESA/JazzOpen – Sitara Schmitz

Rückblick Woche 31

Puh, ist das warm! Das war wohl der häufigste Kommentar in Woche 31.

Auf dem Schreibtisch

Ich hatte eine sehr kurze Arbeitswoche, da ich mir ein paar Tage frei genommen hatte, um eine Freundin zu besuchen – bei dem Wetter kann man ja sowieso nicht vernünftig denken –, von daher habe ich auch nur wenige Romankapitel geschafft. Gut, dass ich noch ein bisschen Zeit bis zur Abgabe habe.

Gelesen

Nachdem ich schon viel Gutes über diesen Roman gehört hatte, musste ich »Das sechste Erwachen« von Mur Lafferty auch endlich mal lesen; und jetzt, ganz kurz vor dem Ende, kann ich euch schon mal verraten: Das ist ein verdammt spannendes Buch!

Die Rezension folgt in Kürze.

Zuglektüre

Gesehen

Der Film »Criminal Squad« hat ja nicht gerade berauschende Kritiken bekommen, aber mir war nach einem tumben Actionstreifen – und ich wurde positiv überrascht (das ist ja immer der Vorteil bei niedrigen Erwartungen ;-)).

Zugebeben, der Streifen ist ziemlich blutrünstig und bleihaltig und Gerard Butler als abgeranzter Bulle auch nicht gerade ein Hingucker, aber immerhin gibt es einige nette Ideen, eine durchaus einfallsreiche Geschichte und ein durchaus überraschendes Ende. Wer Popcornkino und Unterhaltung will, kann sich das durchaus mal antun.

CRIMINAL SQUAD Trailer German Deutsch (2018)

Gehört

Mal wieder »Write Like The Wind« von Paul & Storm (einem »comedic music duo«). Das Lied erschien bereits 2012, ist aber heute für George R.R. Martin-Fans so aktuell wie eh und je, da wir ja immer noch auf den nächsten »Game of Thrones«-Band warten.

Write Like the Wind (George R. R. Martin)

Gespielt

An einem schwülen Abend, an dem ich zu Besuch bei einer Freundin war und wir nicht mehr vor die Tür gehen mochten, haben wir einen Klassiker wieder hervorgekramt und lustige LEGO-Männchen an der Wii hin und her geschubst. Hat mal wieder Spaß gemacht. 🙂

Gefreut

Ich wurde gleich noch mal interviewt. Nicht, dass das zur Gewohnheit wird … 😉

Diesmal durfte ich auf dem Phantastikportal »Fantasyguide« in der Rubrik »Literaturinterviews« ein bisschen was über meine Arbeit erzählen. Wenn ihr mal reinlesen mögt:

https://fantasyguide.de/interview-kerstin-fricke.html

Und keine Sorge, das war es dann auch vorerst mit den Interviews.

Fundstück der Woche (Link)

Ein englischsprachiger Artikel über die Auswirkungen, die ein falsches Komma für ein US-Unternehmen hatte, sowie diverse historische Begebenheiten.

http://www.bbc.com/capital/story/20180723-the-commas-that-cost-companies-millions

For most people, a stray comma isn’t the end of the world. But in some cases, the exact placement of a punctuation mark can cost huge sums of money.

How much can a misplaced comma cost you?

If you’re texting a loved one or dashing off an email to a colleague, the cost of misplacing a piece of punctuation will be – at worst – a red face and a minor mix-up.

But for some, contentious commas can be a path to the poor house.

A dairy company in the US city of Portland, Maine settled a court case for $5m earlier this year because of a missing comma.

Rückblick Woche 28

In anderen Blogs lese ich ganz gern die Wochenrückblicke, daher dachte ich, das könnte ich bei mir auch mal einführen. Mal schauen, wie regelmäßig ich das hinbekomme …

Die Kategorien müssen sich erst noch finden, und ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie viel Berufliches und Privates ich hier vermischen soll, aber ich teste das Format jetzt einfach mal aus und ihr sagt mir, was ihr davon haltet, okay?

Auf dem Schreibtisch

In dieser Woche hatte ich die Fahnenkorrektur eines Sachbuchs auf dem Tisch (das Buch erscheint Anfang Oktober; ich stelle es euch dann bald mal vor – vielleicht erratet ihr ja auch anhand des Bildausschnitts des wunderschönen Originalcovers schon, was es ist). Daneben habe ich am nächsten Minecraft-Roman von Mark Cheverton gearbeitet – dem mittlerweile achten der »Gameknight999«-Reihe. Es macht immer wieder Spaß, in die Abenteuer einzutauchen, und ich hoffe, das bleibt auch noch eine ganze Weile so.

Gelesen

Auf meinem Nachttisch liegt im Augenblick »Autonom« von Annalee Newitz. Der Roman gefällt mir sehr gut, und ihr könnt hier demnächst die Rezension lesen. Noch habe ich allerdings gerade mal die Hälfte geschafft; und tagsüber komme ich momentan nur selten zum Lesen, sodass ich mal schauen muss, wie schnell ich damit durchkomme.

Gesehen

Vor dem Fernseher saß ich sehr wenig, da irgendwie ständig was anstand, aber ich habe die beiden Halbfinals der WM gesehen und jeweils auf die falsche Mannschaft gesetzt. Demzufolge stehe ich auch beim Tippspiel recht weit unten, aber was soll’s. Und ins Kino müsste ich auch mal wieder gehen …

Gehört

Per Zufall bin ich letztens wieder auf die Band Godsmack gestoßen, von der ich schon lange nichts mehr gehört hatte, und nun läuft deren aktuelles Album »When Legends Rise« in Dauerschleife. Hatte ich auch schon lange nicht mehr, dass man eine Scheibe von vorne bis hinten am Stück durchhören kann. Ich habe mir gleich mal Tickets für die Show am 11.11. im Huxley’s besorgt.

Gespielt

Endlich konnten wir uns mal wieder ins Pathfinder-Abenteuer stürzen. Unsere Gruppe ist in den Katakomben unter Kaer Maga unterwegs und muss einem Leichenräuber auf die Spur kommen. Das könnte ein interessantes Abenteuer werden.

Brettspiele kamen auch mal wieder auf den Tisch (viel zu selten in letzter Zeit), und wir haben Azul getestet, das neu bei uns eingezogen ist und dessen Spielmechanik uns bei den ersten Partien schon sehr gut gefallen hat, um danach noch ein Runebound-Abenteuer zu bestreiten.

Gefreut

Zu den Vorzügen der Selbstständigkeit und dem Arbeiten im Home Office gehört eindeutig, dass man die Mittagspause spontan auf dem Balkon machen und die Sonne genießen kann (siehe Beitragsbild). Wenn ich dabei auch noch eine 5-Sterne-Rezension eines von mir übersetzten Romans lesen darf, gehe ich danach doch gleich viel beschwingter wieder an die Arbeit.

Fundstück der Woche (Link)

Ein lesenswerter Artikel über das Übersetzen, der mir diese Woche auf »TraLaLit«, einer noch recht neuen Plattform für übersetzte Literatur, untergekommen ist:

Antworten heißt interpretieren

Bei der Jahrestagung des Verbandes deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ) hielt die Literaturkritikerin Sieglinde Geisel einen Vortrag zum Thema Übersetzungskritik, der viele interessante Einblicke bot, aber ebenso viele Fragen offen ließ. Dabei wollten wir es nicht bewenden lassen.

https://www.tralalit.de/2018/07/11/antworten-heisst-interpretieren/

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