Ein sehr interessantes und auch herausforderndes Buch, das ich im letzten Jahr übersetzt habe, ist zu Jahresbeginn und vorerst exklusiv bei Thalia als E-Book erschienen: »Die Frau vom Coroner’s Court« von Molly Lefebure.

Darin erzählt Molly Lefebure, wie sie 1941 zur Sekretärin des Gerichtspathologen Dr. Keith Simpson wurde und sich als Frau in den Autopsiesälen, Leichenhallen und Gerichtssälen Respekt verschaffen musste – noch dazu mitten im Zweiten Weltkrieg im von Bomben erschütterten London.

Eine besondere Herausforderung bei der Übersetzung war, den Sprachstil der 1940er-Jahre zu übernehmen und möglichst authentisch rüberzubringen – und ich hoffe sehr, dass mir das gelungen ist.

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Klappentext

London 1941. Während in Europa Krieg herrscht, findet auch in den Straßen Londons ein endloser Kampf gegen Gewalt, Mord und die kriminelle Unterwelt statt.
Eines Tages fällt dem Gerichtspathologen Dr. Keith Simpson im Gerichtssaal eine engagierte, junge Journalistin auf und kurzerhand bittet er sie seine Sekretärin zu werden. Triste Büroarbeit war eigentlich nicht Molly Lefebures Traumvorstellung, aber die Tätigkeit an der Seite des Pathologen reizt sie so sehr, dass sie sein Angebot annimmt. Clever, smart und neugierig wird Molly in kürzester Zeit Dr. Simpsons rechte Hand auf seiner Suche nach der Wahrheit und den Rätseln, die es im Dienst der Toten zu lösen gilt. Sie begleitet ihn von düsteren Leichenhallen zu den grauenvollsten Tatorten Londons, beobachtet, hinterfragt und hilft ihm dabei, die dunklen Geheimnisse aufzudecken.

Mit scharfem Sinn für Humor erzählt Molly Lefebure ihre eigene, bemerkenswerte und wahre Geschichte und malt ein lebendiges Porträt des Londons der vierziger Jahre.

Molly Lefebure wurde 1919 in London geboren und studierte am King’s College London und der University of London. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete sie als Reporterin bei einer Londoner Zeitung, bevor sie die Sekretärin des bekannten Pathologen Dr. Keith Simpson wurde. Ihre Erlebnisse aus dieser Zeit schildert Molly Lefebure in ihrem Buch „Die Frau vom Coroner¿s Court“ (Murder on the Home Front). Später schrieb sie Kinderbücher, eine Biografie über Coleridge und mehrere Romane und wurde vor ihrem Tod im Jahr 2013 Fellow der Royal Society of Literature.

Weitere Informationen zu diesem Buch gibt es bisher nur bei Thalia; sollte es auch woanders erhältlich sein, sage ich euch schnellstmöglich Bescheid.