Rezension: »Gliss – Tödliche Weite«

Andreas Eschbach ist ja bei Weitem kein unbekannter deutscher Autor mehr und legt mit seinem letzten Werk »Gliss. Tödliche Weite« einen All-Age-Science-Fiction-Roman vor.

 

 

Allerdings würde ich das Buch eher im Bereich Jugendroman einordnen, denn die Protagonisten sind allesamt noch recht jung und stehen gerade mal am Anfang ihres Erwachsenenlebens, und dementsprechend bleibt die Sprache auch größtenteils einfach.

Dabei ist der Weltenbau sehr interessant, denn mit diesem Gliss, das den Planeten bedeckt, über den wir nach und nach immer mehr erfahren, gibt es einen sehr interessanten Aspekt, und auch die Kultu, in der der Junge Ajit aufwächst, durch dessen Augen wir das Geschehen verfolgen, kommt der unseren sehr nahe.

Nachdem Ajit einigen Mist gebaut und dann auch noch die Prüfungen in Captainsruh nicht bestanden hat, sieht er sich zu einem tristen Leben in seiner Heimatstadt Hope verdammt. Aber dann entdeckt er eine Leiche auf dem Gliss und begibt sich mit seinem besten Freund Phil und seiner Angebeteten Majala auf eine große und abenteuerliche Reise ins Ungewisse …

Fazit: Mich hat der Roman gut unterhalten, und ich fand die Welt und Charaktere durchaus überzeugend, wenngleich mir der letzte Funke fehlte und die Story nicht unbedingt viele Spannungsbögen aufweist.

Hier könnt ihr auch in eine Leseprobe reinschnuppern.

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Draußen wartet die Weite – und sie kann tödlich sein …

Ajit weiß, dass er die Stadt Hope niemals verlassen wird. Denn sie ist umgeben vom GLISS, einem Boden, auf dem nichts haftet und nichts gebaut werden kann. Hinter dem GLISS gibt es keinen Ort, keine Menschenseele. Zumindest dachte der 17-Jährige das. Doch als eines Tages ein toter Mann über das GLISS getrieben wird, ist Ajit und seinen Freunden Phil und Majala klar: Die Geschichte ihrer Welt ist eine Lüge und die, die Ajit für seine Familie hielt, tun alles, um diese Lüge zu verteidigen. Die Wahrheit jedoch – die liegt hinter dem GLISS. Mitten in der tödlichen Weite, aus der noch niemals jemand zurückgekehrt ist …

Hochspannende All-Age-Science-Fiction aus der Feder von Bestseller-Autor Andreas Eschbach („NSA – Nationales Sicherheitsamt“ und „Eines Menschen Flügel“). „Gliss“ erzählt von drei Jugendlichen, die sich ins Unbekannte aufmachen und dabei alles, woran sie je geglaubt haben, aufgeben müssen. „Gliss“ ist ein Feuerwerk aus actionreicher Handlung und menschlichen Konflikten vor einer atemberaubenden Kulisse. Für Fans von Frank Schätzing und Cixin Liu und alle Leser*innen ab 14 Jahren.

Über den Autor

Andreas Eschbach, geboren in Ulm, studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und wurde durch den Thriller „Das Jesus-Video“ bekannt. Die Fortsetzung „Der Jesus-Deal“ eroberte 2014 erneut die Bestsellerlisten. Mit „Eine Billion Dollar“, „Der Nobelpreis“, „Ausgebrannt“, „Ein König für Deutschland“, „Herr aller Dinge“, „Todesengel“, „Teufelsgold“, „NSA“ und „Eines Menschen Flügel“ gehört Eschbach zu den deutschen Top-Autoren. Seine Romane für junge Leser wie die „Black*Out“-Trilogie, die „Aquamarin“-Trilogie oder „Das Marsprojekt“ erscheinen im Arena Verlag. Andreas Eschbach lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in der Bretagne.

Produktdetails

  • ISBN: 978-3-401-60581-4
  • Erschienen am 14. Oktober 2021
  • Arena Verlag
  • 400 Seiten

Weitere Informationen findet ihr beim Arena Verlag, bei der Autorenwelt, bei Buch7, Dussmann, Amazon und natürlich dem Buchhändler eures Vertrauens (beispielsweise unter https://mybookshop.shop-asp.de, https://www.genialokal.de, im Otherland oder im Drachenwinkel).

Ich bedanke mich beim Verlag für das digitale Rezensionsexemplar. Die unentgeltliche Bereitstellung des Buches hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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  1. karin

    Hallo liebe Kerstin,

    eines meiner Weihnachtsgeschenkewunschbuch…..

    Ich fand, den Anfang ganz interessant/spannend ….ebenso wie „das Gliss“ und die daraus sich entwickelte Gesellschaft. Auch nett dieses Abenteuererlebnis.
    Deshalb eine gute Kombi, finde ich aus Science-Fiction/Abenteuerroman

    Meiner Meinung hätte man das Ende nicht so schnell erzählen sollen.
    Trotzdem hat es mir lesemäßig ein paar nette Stunden gebracht.

    LG…Karin…

  2. Aleshanee

    Huhu!

    Soweit ich das gesehen hatte zählt das auch als Jugendbuch … All Age heißt für mich einfach: kann in jedem Alter gelesen werden *lach* Und das gilt im Prinzip für alle Bücher. Zumindest in Richtung nach oben 😀
    Ich fand es jedenfalls wieder mal grandios. Ich hab ja „Eines Menschen Flügel“ absolut geliebt, sozusagen die Erwachsenen Version davon. So ein bisschen.

    Gliss ist eben ein typisches Jugendbuch, zumindest für mich, und deshalb auch ein bisschen anders aufgebaut, aber ich hab alles mit Spannung verfolgt und fand die Botschaft wieder sehr wichtig!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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