
Eine Fahnenkorrektur kann durchaus angenehm sein, aber auch richtig nerven – je nachdem, wie oft man das Buch vorher schon gelesen hat (sei es beim Übersetzen, Lektorieren oder Einarbeiten der Korrekturen). Von richtig schönen Geschichten bekommt man eigentlich nie genug, während man von anderen Storys eigentlich schon nach dem ersten Durchlauf die Nase voll hat … 😉
Am 14. Dezember läuft »Star Wars: The Last Jedi« bei uns in den Kinos an, und ich freue mich zwar einerseits wahnsinnig auf den Film, bin aber andererseits schon ein wenig skeptisch, was die Story angeht …
»Das Erwachen der Macht« hat mir zwar gut gefallen, wenngleich ich rückblickend zugeben muss, dass mich vor allem die Tatsache, endlich wieder einen »Star Wars«-Film im Kino sehen zu können, so begeistert hat, daher konnte ich über die Parallelen zu Episode IV und die nicht gerade innovative Story hinwegsehen und mich an anderen Dingen (wie beispielsweise BB8) erfreuen.
»Rogue One« hingegen fand ich richtig gut, auch wenn von Anfang an klar war, wie die Geschichte ausgehen wird. Hier zeichnete sich dank K-2SO jedoch auch der Trend ab, dass die Droiden ab sofort die Rolle des Witzbolds einnehmen werden – aber damit kann ich leben.
Nun harren wir also gespannt des Kinobesuchs und hoffen, dass »Die letzten Jedi« uns nicht enttäuschen wird. Ich schraube meine Erwartungen lieber schon mal ein wenig runter, denn schließlich will ich mich im Kino ja vor allem amüsieren und die 150 Minuten (der längste »Star Wars«-Film bisher!) genießen.
Aus diesem Grund sehe ich mir auch keine Trailer an, da ich im Vorfeld nicht viel über die Geschichte erfahren möchte, aber für euch poste ich den letzten einminütigen TV-Spot natürlich trotzdem. 🙂
Wie ist es bei euch, freut ihr euch auf den Film und guckt ihr Trailer?

Endlich ist die Verlagsankündigung da und ich kann über das ominöse »Geheimprojekt« reden, das ich sowohl hier als auch in manchem Gespräch bereits angedeutet habe: Ich durfte den Roman zum Film »The Shape of Water« von Guillermo del Toro und Daniel Kraus übersetzen! Die deutsche Ausgabe erscheint am 01.03.2018 bei Droemer Knaur und bekommt hoffentlich ein ähnlich schönes Cover wie die englische (s.o., das deutsche Cover steht bis dato noch nicht fest). Lektoriert wurde meine Übersetzung übrigens von meiner geschätzten Kollegin Hanka Jobke von Lektographem, mit der ich bei diesem Buch das erste, aber hoffentlich noch lange nicht das letzte Mal zusammengearbeitet habe.
Der Verlag kündigt das Buch wie folgt an:
Der Roman zum nächsten Hollywood-Blockbuster von Kult-Regisseur Guillermo del Toro
Ein geheimes US-Militärlabor 1963: Im streng gesicherten Labortrakt F-1 wird eine Kreatur aus dem Amazonas gefangen gehalten, deren Erforschung einen Durchbruch im Wettrüsten liefern soll. Doch eines Nachts entdeckt die Reinigungskraft Elisa das Wesen, das halb Mann und halb Amphibie ist. Elisa tut etwas, woran noch kein Wissenschaftler gedacht hat: Sie bringt dem Wasserwesen die Gebärdensprache bei. Als sie erfährt, dass das »Projekt« bald auf dem Seziertisch enden soll, weiß Elisa, dass sie ihren Freund retten muss – aus einem abgeriegelten Labor, einen sadistischen General ebenso im Nacken wie russische Spione …
Neue Mystery-Hochspannung für alle Fans von »Hellboy« oder »Pans Labyrinth«
Ich kann euch die Geschichte auf jeden Fall ans Herz legen, die ebenso episch wie märchenhaft ist und mir erst recht Lust auf den Film gemacht hat. Allerdings ist schon anhand des Trailers zu erkennen, dass sich Buch und Film in einigen Punkten unterscheiden – wie groß die Unterschiede letztendlich sein werden, wird sich zeigen …
Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei Droemer Knaur, Buch7 oder Amazon, und ab dem 15. Februar läuft der Film dann auch in den deutschen Kinos an. Wer schon mal ein bisschen mehr erfahren möchte, kann sich die nicht spoilerfreie Kritik von Dietmar Dath in der Frankfurter Allgemeinen durchlesen oder sich einfach nur den letzten Trailer anschauen und sich der Vorfreude hingeben.
Hoffentlich finden wir ein Heulmittel …
Öhm, nein, eigentlich suchen sie ein Heilmittel, aber ein Mittel, das jemanden zum Heulen bringen kann, wäre bestimmt deutlich einfacher zu finden. 😉

Noch bis zum 01.12.2017 werden Einsendungen für den SERAPH 2018 entgegengenommen, für die folgende Kriterien gelten:
Einreichungsformular in den Kategorien „Bestes Buch“ und „Bestes Debüt“ 2018
- Der Titel muss in originär deutscher Sprache verfasst sein. Es darf sich also nicht um eine Übersetzung aus anderen Sprachen handeln.
- Der Titel muss über eine ISBN verfügen.
- Der Titel darf nicht im Selbstverlag (Selfpublishing) erschienen sein.
- Der Titel darf nicht im Druckkostenzuschussverlag (DKZ) erschienen sein.
- zusätzlich bei der Einreichung für das beste Debüt: Es handelt sich um die erste Romanveröffentlichung des Autors inkl. aller Pseudonyme. Frühere Veröffentlichungen als E-Book müssen berücksichtigt werden.
- Nicht eingereicht werden dürfen Kurzgeschichten, Anthologien und Lyrik-Bände.
- Das Mindest-Lesealter der einzureichenden Werke liegt bei 14 Jahren (keine Kinderbücher).
- Der Titel muss im Zeitraum zwischen dem 16.12.2016 und dem 01.12.2017 publiziert worden sein.
- Die Einreichung muss fristgerecht (bis zum 01.12.2017) bei uns eingegangen sein.
- Jeder Verlag darf in jeder Kategorie maximal 5 Titel einreichen. (Diese können sich aus Print- und E-Publikationen zusammensetzen, dürfen jedoch in der Summe die 5 Titel nicht überschreiten.)
- Titel aus Trilogien, einer Reihe oder ähnlicher Darreichungsformen, deren Einzeltitel bereits einmal den SERAPH gewonnen haben, dürfen nicht eingesendet werden. (Wir verstehen unsere Auszeichnung als Preis für das Gesamtwerk, auch wenn Folgetitel zum Zeitpunkt der Verleihung noch nicht erschienen sind oder geschrieben wurden.)
- Jeder eingesendete Titel muss entweder drei Mal (3x) als Hardcopy oder in digitaler Form als PDF oder E-Book an uns gesendet werden (nicht personalisiert) (Postanschrift siehe weiter unten).
- Für jede Einreichung muss ein Einsendeformular ausgefüllt werden. Dieses finden Sie hier. Das Formular muss uns entweder mit der Anlieferung der gedruckten Exemplare oder in digitaler Form übermittelt werden.
- Die Einreichung ist für die teilnehmenden Verlage kostenlos.
Einreichungsformular für den Indie-SERAPH 2018
- Der Titel muss in originär deutscher Sprache verfasst sein. Es darf sich also nicht um eine Übersetzung aus anderen Sprachen handeln.
- Der Titel muss im Selbstverlag (Selfpublishing) erschienen sein. Es zählen sowohl digitale als auch Printveröffentlichungen.
- Der Titel darf nicht zuvor bereits einmal in einem Verlag erschienen sein.
- Der Titel darf nicht im Druckkostenzuschussverlag (DKZ) erschienen sein.
- Nicht eingereicht werden dürfen Kurzgeschichten, Anthologien und Lyrik-Bände.
- Das Mindest-Lesealter der einzureichenden Werke liegt bei 14 Jahren (keine Kinderbücher).
- Der Titel muss im Zeitraum zwischen dem 16.12.2016 und dem 15.12.2017 publiziert worden sein.
- Die Einreichung muss fristgerecht (bis zum 15.12.2017) bei uns eingegangen sein.
- Jeder Autor darf maximal einen Titel einreichen. Das Formular hierfür muss uns in digitaler Form übermittelt werden.
- Die Titel der Shortlist müssen uns in digitaler Form (PDF oder E-Book) zur Verfügung gestellt werden.
- Die Einreichung ist für den teilnehmenden Autor kostenlos.
Da ich auch dieses Jahr wieder in der Vorabjury mit dabei bin und viele der Einsendungen lese, aus denen dann die Longlist zusammengestellt wird, hoffe ich natürlich auf zahlreiche tolle Bücher – also reicht eure Titel ein, liebe Autoren und Verlagsmenschen. 🙂
Weitere Informationen findet ihr hier: http://phantastische-akademie.de/seraph-2018/
Die Geschichten um Simon’s Cat kennt vermutlich so gut wie jeder Katzenbesitzer, da man die Filmchen schon seit Jahren auf YouTube bestaunen kann, und inzwischen gibt es nicht nur zahlreiche Bücher, sondern auch Tassen, Kalender, T-Shirts und allerlei andere Dinge mit dem Konterfei der Protagonisten zu kaufen.
Vor einiger Zeit gab es bei Indigogo ein Crowdfunding, mit dem ein längerer Farbfilm finanziert werden sollte (nachzulesen hier), und als langjähriger Fan habe ich da natürlich mitgemacht und mir auch das zugehörige Buch gesichert.
Aber ihr könnt euch den Film in seiner ganzen knapp dreizehnminütigen Pracht jetzt auch anschauen, und das ist wie immer gerade für „Katzenpersonal“ ein großer Spaß. Bitteschön:
Mehr über Simon’s Cat findet ihr natürlich auch der Seite https://simonscat.com/ oder dem dazugehörigen You-Tube-Kanal. Dort ist vor über neun (!) Jahren auch der allererste Film erschienen, der sofort viele verzaubert hat, schließlich ist das Verhalten dieser Katze wirklich treffend (und natürlich auch überspitzt) dargestellt, sodass man viele Eigenarten seiner Haustiger wiedererkennt. Viel Spaß beim Stöbern auf der Seite und beim allerersten Simon’s-Cat-Film. 🙂
Und hier kommt der dritte Teil des Gameomat-Übersetzungsspecials, für das ich mich bei allen Beteiligten noch einmal herzlich bedanken möchte.
Ich hatte großen Spaß beim Anschauen der Videos!
In den letzten Wochen haben mich zwei Projekte derart beschäftigt, dass ich kaum zum Bloggen kam, weil ich einfach nicht den Kopf frei hatte und auch nicht über die aktuellen Übersetzungen schreiben durfte/wollte.
Projekt eins läuft hier intern als „Geheimprojekt“, da ich zum ersten Mal bei einer Romanübersetzung eine NDA (Vertraulichkeitsvereinbarung) unterschreiben musste und absolut nichts darüber sagen darf. Demzufolge habe ich mich nicht mal getraut, Verschreiber oder Ähnliches zu posten, dabei hätte ich so gern schon was zu dieser tollen Geschichte geschrieben … Glücklicherweise wird das Buch aber demnächst angekündigt, und dann darf ich endlich was verraten.
Projekt zwei war leider das genaue Gegenteil, nämlich eine Übersetzung, bei der ich mich richtig quälen musste. Irgendwie kam dabei alles zusammen, ein nicht lektoriertes Original voller Fehler, eine Geschichte, die dringend ein Plotlektorat nötig gehabt hätte und irgendwie nur unglaublich langweilig war, und der Stil der Autorin war auch nicht so wirklich meiner. Darüber möchte man dann auch nicht mehr schreiben; man versucht einfach, das Beste aus der Sache zu machen und eine so gute Übersetzung abzuliefern, wie es unter diesen Umständen nur möglich ist.
Diese Woche sitze ich gleich an zwei Fahnenkorrekturen, und die aktuelle Romanübersetzung fängt auch toll an, aber dazu dann später mehr …
Noch eine interessante und hochkarätig besetzte Serie, die am 22. Januar bei TNT (US) starten soll. Wieder einmal kenne ich den Roman, auf dem sie basiert (»Die Einkreisung« von Caleb Carr) nicht, aber das Thema und der Trailer sind schon mal sehr vielversprechend.
filmstarts.de schreibt dazu:
New York City, 1896: Als eine grausame Mordserie die Stadt erschüttert, werden der Kriminalpsychologe Dr. Laszlo Kreizler (Daniel Brühl) und der Reporter John Moore (Luke Evans) vom Polizeichef insgeheim damit betraut, in dem Fall zu ermitteln.
Was denkt ihr, sollte man sich die Serie vormerken?
Der Langenscheidt-Verlag sucht auch dieses Jahr wieder das »Jugendwort des Jahres«, und ich finde diese Wahl ja vor allem immer interessant, weil ich viele der vorgeschlagenen Wörter noch nie gehört habe …
Dieses Jahr stehen zur Wahl:
Mitmachen und abstimmen könnt ihr noch bis zum 15.11. hier: https://www.surveymonkey.de/r/jugendwort2017
