Schlagwort: Rowohlt

November-Gewinnspiel

So langsam fangen wir an, uns vom Jahr 2019 zu verabschieden, und während ich noch überlege, ob ich diesen Dezember wieder einen Adventskalender mit täglichem Gewinnspiel für euch veranstalten soll, könnt ihr wieder was gewinnen – diesmal ein Beleg- und ein Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Resistent«

Die Grundidee dieses Romans, bei bestimmten Menschen eine Resistenz gegen ein Antibiotikum aufzubauen, um diese Schwächung dann gezielt und mit tödlicher Präzision auszunutzen, fand ich vom ersten Augenblick an sehr spannend und gar nicht mal so weit hergeholt. Aber kann der Roman auch halten, was der Klappentext verspricht?

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Rezension: »Wandernde Himmel« von Hao Jingfang

»Wandernde Himmel« von Hao Jingfang hat mich mit seiner Grundidee sofort gepackt. Die Vorstellung, zwei derart grundverschiedene Gesellschaftsformen, eine auf der Erde, die im Grunde genommen eine Fortsetzung des heutigen Zustands ist, sowie die der Kolonie auf dem Mars, die alles anders macht und viele Ideen umgesetzt hat, die heute als Gedankenspiele oder Utopien durch so manchen Kopf geistern, könnten sich parallel entwickelt haben, fand ich gleich spannend, und sie birgt mehr als genug Konfliktpotenzial.

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Rezension: »Unkraut – Tatort Neukölln« von Sebastian Kretz

Sobald ich die Inhaltsangabe von »Unkraut – Tatort Neukölln« von Sebastian Kretz gelesen hatte, war mein Interesse geweckt, denn das klang doch mal nach einem sehr ungewöhnlichen Krimi.

Genau das ist es auch, denn Harm Harmsen ist kein stinknormaler Bulle. Der Ostfriese, der irgendwie in Berlin gelandet ist, dort seit vielen Jahren als Polizist arbeitet und noch immer jeden mit »Moin« begrüßt, hat so seine eigenen Methoden, wenn es um das Aufspüren eines Täters geht. Da er überdies auch noch eine Aversion gegen moderne Technik aufweist, platzt seinem Vorgesetzten irgendwann der Kragen und Harm bekommt Peggy Storch als Partnerin zugeteilt, die ebenfalls so einiges auf dem Kerbholz hat.

Wie sie gemeinsam im Fall des Toten in der Kleingartensiedlung ermitteln, auf diverse Berliner Originale treffen und dabei nicht nur in Neukölln unterwegs sind, wird auf sehr eigene, manchmal skurrile, aber trotzdem liebenswürdige Weise beschrieben, und so hatte ich nach kurzen Anlaufschwierigkeiten wirklich meinen Spaß mit diesem Ermittlerduo und würde mich freuen, wenn es noch mehr von den beiden zu lesen gibt.

Wer also mal einen etwas anderen Krimi lesen und einen anderen Blick auf Berlin werfen möchte, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt – mir hat er gut gefallen!

Hier findet ihr übrigens noch ein kurzes Interview mit dem Autor, in dem er unter anderem beschreibt, wie er als Wissenschaftsjournalist überhaupt auf die Idee gekommen ist, einen Krimi zu schreiben.

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