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What If English Were Phonetically Consistent?

Ein großartiges Video von Aaron Alon, das sich mit der Aussprache bestimmter Buchstaben beschäftigt – hört sich langweilig an, aber ich habe Tränen gelacht.

Schaut einfach mal rein, vielleicht findet ihr es ja ebenfalls witzig oder wenigstens interessant.

Rückblick Woche 33

Auch Woche 33 konnte mit hochsommerlichen Temperaturen aufwarten, was man in Deutschland ja fast nicht gewohnt ist. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so oft in kurzer Hose oder Kleid rumgelaufen bin. Dummerweise habe ich gerade richtig viel zu tun und kann es nicht im Freien genießen, sondern sitze bloß schwitzend vor dem Rechner.

Auf dem Schreibtisch

Der eine nicht angekündigte Roman ist abgegeben, den nächsten, ebenfalls noch nicht angekündigten, habe ich angefangen und dazwischen kam noch der Minecraft-Roman aus dem Korrektorat, musste durchgesehen und an den Setzer weitergeleitet werden. Im Augenblick ballt es sich ein wenig …

Gelesen

Mal kein Rezensionsexemplar, sondern eine heiß erwartete Fortsetzung, die mir von Karin Will, der Übersetzerin der Reihe, freundlicherweise geschenkt wurde: »Zwischen zwei Sternen« von Becky Chambers. Ich bin wieder einmal begeistert von dem Roman, den ich in wenigen Tagen verschlungen hatte. Die Rezension könnt ihr dann nächste Woche lesen.

Gesehen

Staffel 3 von »Lucifer«, leider nur die ersten zehn Folgen, weil der Rest noch nicht verfügbar ist. Aber mir gefällt die Serie immer besser, denn sie ist kurzweilig, und mir gefällt die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Bin mal gespannt, wie es weitergeht …

Gehört

Ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wer mir das Video in die Timeline gespült hat, und meine Reaktion schwankte zwischen breitem Grinsen und dem Bedürfnis, die Stirn auf die Tischplatte zu hämmern. Das können vermutlich nur Rollenspieler nachvollziehen, und die Musik ist auch nicht gerade der Burner, aber ich möchte es euch nicht vorenthalten:

Gespielt

Endlich mal wieder eine Pathfinder-Runde. Unsere Gruppe hat sich in ein neues Abenteuer gestürzt und ist in der Stadt Korvosa gelandet, wo wir nach einem Anfangsauftrag mitten in einen Umsturz geraten sind. Das wird interessant, da wir alle nicht gerade die Diplomatiehelden sind und eine recht bunt zusammengewürfelte Gruppe bilden.

Gefreut

Huch, ein netter Mensch hat mich für den Buchblog-Award 2018 nominiert (weitere Infos hier). Das ist aber nett. Nicht, dass ich mir auch nur ansatzweise Hoffnungen machen würde, da irgendeinen Preis zu gewinnen (das haben andere weitaus eher verdient), aber ich freue mich doch sehr, dass mich jemand für nominierungswürdig hält. Danke!

Fundstück der Woche (Link)

Nachdem ich in letzter Zeit so viel Scifi gelesen habe, stieß ich auf diesen interessanten Artikel bei heise, der sich mit der Frage einer intergalaktischen Reise nach Proxima Centauri beschäftigt. Nicht besonders lang, aber lesenswert!

Wie groß müsste eine Raumschiff-Besatzung sein, damit eine gesunde Bevölkerung die 6300 Jahre lange Reise nach Proxima Centauri übersteht? Mit dieser Frage haben sich zwei Forscher beschäftigt.

Wenn die Menschheit jemals den Rest der Galaxie kolonisieren will, muss sie die Reise zu einem nahegelegenen Stern mit einem bewohnbaren Planeten antreten. Im vergangenen Jahr haben Astronomen die Möglichkeit ins Spiel gebracht, dass Proxima Centauri als unser nächster Nachbar mehrere Exoplaneten haben könnte, die in dieses Muster passen.

Weiterlesen:

https://m.heise.de/tr/artikel/14-Paare-reichen-nicht-4109665.html

Erschienen: »Rachegrab: Solomon Gray Reihe, Band 2)«

Keith Nixon setzt seine »Solomon Gray«-Reihe mit »Rachegrab« fort, wo wir uns erneut in Ramsgate an der Südküste Englands wiederfinden (kleines Fun Fact am Rande: Die Übersetzerin hat bei der Arbeit öfter mal bei Google Maps geschaut, wo sich die Handlung gerade abspielt – moderne Technik ist schon spannend).

Detective Sergeant Solomon Gray, den wir bereits in Band 1 »Totengrab« kennengelernt haben, muss nun im Fall mehrerer am Strand angespülter Leichen ermitteln und hat auch die Suche nach seinem vor Jahren verschwundenen Sohn noch nicht aufgegeben.

Wie auch im ersten Band ist Solomon Gray weiterhin nicht unbedingt der Sympathieträger, aber mit seinen Macken und Kanten wirkt er sehr viel menschlicher als so manch anderer Polizist. Immerhin hat er sich nach den Ereignissen aus dem ersten Band wieder ein bisschen gefangen, was auch gut ist, schließlich muss er im Laufe der Ermittlungen einige schwere Entscheidungen treffen.

Ein etwas sperriger Krimi, der mir besser gefallen hat als der erste Teil, und eine Reihe, in der noch viel Potenzial steckt.

Rückblick Woche 32

Woche 32 kann weiterhin mit mehr als sommerlichen Temperaturen glänzen; über diesen Sommer dürfen wir uns wahrlich nicht beschweren – auch wenn mir mal wieder nach einem Regentag wäre, ebenso wie den meisten Pflanzen.

Auf dem Schreibtisch

Ich arbeite weiterhin an der Übersetzung des bisher nicht offiziell angekündigten Romans, zu dem ich daher leider noch nichts weiter schreiben darf. Irgendwie ist die Kategorie so ein bisschen blöd …

Gelesen

Noch ein Rezensionsexemplar, das schon seit einer Ewigkeit im Regal steht: »Verfolgung« von David Lagercrantz, der die »Millennium«-Reihe von Stieg Larsson weiter fortsetzt. Mir hat sein erster Band um Lisbeth Salander gut gefallen (siehe meine damalige Rezension), und der fünfte Band fängt vielversprechend an. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Gesehen

»Happy!«, eine ziemlich durchgeknallte Serie, die auf Netflix läuft und einen unbeschreiblichen Mix aus Fantasy, schwarzem Humor und Actionszenen wie aus Guy-Ritchie-Filmen liefert. Die acht Folgen waren im Nu weggeguckt, und auch wenn ich mich manchmal fragte, wer sich so was eigentlich ausdenkt (und was derjenige dabei geraucht hat), habe ich mich köstlich amüsiert. Schaut euch doch mal den Trailer an:

Gehört

Gehört und gesehen, zugegebenermaßen, auch wenn es vor allem aufs Hören ankommt. »Lippes Leselust, Folge 1« mit Jochen Malmsheimer als Gast ist einfach eine großartige Sendung, bei der ich zugegebenermaßen Tränen gelacht habe. Viel Spaß!

Gespielt

Zum ersten Mal die deutsche Version von »5 Minute Dungeon«, die bei Kosmos erschienen ist. Ich hatte damals bei Kickstarter die englische Version gebackt, nun aber Freunden die deutsche geschenkt, um dann festzustellen, dass sich einige Kleinigkeiten an den Regeln verändert haben. Zum Beispiel gibt es jetzt verschiedene Schwierigkeitsstufen für die Monster, die den Aufbau des Dungeons beeinflussen.

Aber das Spiel ist und bleibt ein guter Pausenspaß für zwischendurch oder Absacker, wenn man noch ein Viertelstündchen überbrücken muss, bis die letzte U-Bahn fährt.

Die Schwierigkeitsstufen bei Boss #1

Gefreut

Belegexemplare! Ich freue mich immer wieder aufs Neue darüber.

Fundstück der Woche (Link)

Alexander Gerst, »unser Mann im All«, sollte ja wohl den meisten Menschen ein Begriff sein, und am 20.07. war er als Special Guest von der ISS zu einem Kraftwerk-Konzert zugeschaltet. So was sieht man auch nicht alle Tage!

On 20 July 2018 around 21:50 local time, ESA astronaut Alexander Gerst welcomed the legendary electronic band Kraftwerk and 7500 visitors to the Jazz Open Festival on Stuttgart’s Schlossplatz – live from the International Space Station, where he will live and work until mid-December 2018. During the call with space, Kraftwerk founding member Ralf Hütter and Alexander played a special duet version of the track Spacelab, for which Alexander had a tablet computer configured with virtual synthesizers on board. With thanks to Kraftwerk for sharing this video footage. Copyright: Kraftwerk/ESA/JazzOpen – Sitara Schmitz

Rückblick Woche 31

Puh, ist das warm! Das war wohl der häufigste Kommentar in Woche 31.

Auf dem Schreibtisch

Ich hatte eine sehr kurze Arbeitswoche, da ich mir ein paar Tage frei genommen hatte, um eine Freundin zu besuchen – bei dem Wetter kann man ja sowieso nicht vernünftig denken –, von daher habe ich auch nur wenige Romankapitel geschafft. Gut, dass ich noch ein bisschen Zeit bis zur Abgabe habe.

Gelesen

Nachdem ich schon viel Gutes über diesen Roman gehört hatte, musste ich »Das sechste Erwachen« von Mur Lafferty auch endlich mal lesen; und jetzt, ganz kurz vor dem Ende, kann ich euch schon mal verraten: Das ist ein verdammt spannendes Buch!

Die Rezension folgt in Kürze.

Zuglektüre

Gesehen

Der Film »Criminal Squad« hat ja nicht gerade berauschende Kritiken bekommen, aber mir war nach einem tumben Actionstreifen – und ich wurde positiv überrascht (das ist ja immer der Vorteil bei niedrigen Erwartungen ;-)).

Zugebeben, der Streifen ist ziemlich blutrünstig und bleihaltig und Gerard Butler als abgeranzter Bulle auch nicht gerade ein Hingucker, aber immerhin gibt es einige nette Ideen, eine durchaus einfallsreiche Geschichte und ein durchaus überraschendes Ende. Wer Popcornkino und Unterhaltung will, kann sich das durchaus mal antun.

Gehört

Mal wieder »Write Like The Wind« von Paul & Storm (einem »comedic music duo«). Das Lied erschien bereits 2012, ist aber heute für George R.R. Martin-Fans so aktuell wie eh und je, da wir ja immer noch auf den nächsten »Game of Thrones«-Band warten.

Gespielt

An einem schwülen Abend, an dem ich zu Besuch bei einer Freundin war und wir nicht mehr vor die Tür gehen mochten, haben wir einen Klassiker wieder hervorgekramt und lustige LEGO-Männchen an der Wii hin und her geschubst. Hat mal wieder Spaß gemacht. 🙂

Gefreut

Ich wurde gleich noch mal interviewt. Nicht, dass das zur Gewohnheit wird … 😉

Diesmal durfte ich auf dem Phantastikportal »Fantasyguide« in der Rubrik »Literaturinterviews« ein bisschen was über meine Arbeit erzählen. Wenn ihr mal reinlesen mögt:

https://fantasyguide.de/interview-kerstin-fricke.html

Und keine Sorge, das war es dann auch vorerst mit den Interviews.

Fundstück der Woche (Link)

Ein englischsprachiger Artikel über die Auswirkungen, die ein falsches Komma für ein US-Unternehmen hatte, sowie diverse historische Begebenheiten.

http://www.bbc.com/capital/story/20180723-the-commas-that-cost-companies-millions

For most people, a stray comma isn’t the end of the world. But in some cases, the exact placement of a punctuation mark can cost huge sums of money.

How much can a misplaced comma cost you?

If you’re texting a loved one or dashing off an email to a colleague, the cost of misplacing a piece of punctuation will be – at worst – a red face and a minor mix-up.

But for some, contentious commas can be a path to the poor house.

A dairy company in the US city of Portland, Maine settled a court case for $5m earlier this year because of a missing comma.

Erschienen: »Arrowood« von Mick Finlay

London zur Zeit von Sherlock Holmes – das hat mich natürlich sofort gereizt, vor allem, da man bei der Übersetzung ja eine etwas andere Sprache verwenden muss und ich schon länger nichts Historisches mehr übersetzt hatte. Außerdem ist Privatdetektiv William Arrowood ein überaus schrulliger und eigenwilliger Zeitgenosse, mit dem auch sein Angestellter Mr. Barnett so seine Probleme hat, und dann taucht auch noch Mr. Arrowoods Schwester auf, die ganz und gar nicht in das Frauenbild der damaligen Zeit zu passen scheint …

Die beiden Männer werden von einer geheimnisvollen Frau beauftragt, ihren verschwundenen Bruder zu suchen, dessen letzter Aufenthaltsort ausgerechnet das »Barrel of Beef« ist, ein zwielichtiger Pub, in dem sich Arrowood und Barnett seit ihrer letzten Ermittlung dort nicht mehr blicken lassen dürfen.

So beginnt eine spannende Ermittlung quer durch London, bei der es bald um weitaus mehr als nur einen verschwundenen Mann geht und bei dem unsere beiden Protagonisten bald um ihr Leben fürchten müssen.

Mir hat bei diesem Buch auch gefallen, dass Mr. Arrowood nicht gerade ein sympathischer Zeitgenosse ist, man aber sehr bald große Sympathie für Mr. Barnett entwickelt und das damalige London sehr anschaulich und realistisch beschrieben wird.

Ich bin gespannt, wie euch der Roman gefällt.

Tipp: »Die Stadt der Träumenden Bücher – Teil 1«

Den Roman »Die Stadt der Träumenden Bücher« habe ich vor über zehn Jahren gelesen, und er hat mich wie viele andere Bücher von Walter Moers mit seiner Sprachgewalt und den unglaublichen, fantasievollen Ideen sehr beeindruckt. Als ich dann erfuhr, dass daraus eine Graphic-Novel-Adaption entstehen soll, war ich sofort begeistert (ich hatte damals hier etwas darüber geschrieben), nur um das Projekt dann völlig aus den Augen zu verlieren.

Nun habe ich also endlich Band eins gelesen, der bereits letzten November erschienen ist, und ich bin von den Socken. Die Zeichnungen sind einfach wunderschön und so detailreich, dass man auf vielen Seiten erst einmal genau gucken muss, was sich überall in den Ecken und im Hintergrund versteckt, bevor man weiterlesen kann.

Walter Moers hat seine Geschichte persönlich umgearbeitet und gekürzt sowie unzählige Skizzen erstellt, die als Vorlage für die Graphic Novel dienten, woraufhin Illustrator Florian Biege alles auf eindrucksvolle und überzeugende Weise in Bilder verpackte und den Charakteren so viel Leben verlieh, dass es eine wahre Freude ist.

Und hier fängt die Geschichte an …

Aber worum geht es eigentlich?

Hildegunst von Mythenmetz, ein Lindwurm und angehender Schriftsteller, erhält von seinem Dichtpaten auf dem Sterbebett ein Manuskript, das an Vollkommenheit nicht zu überbieten ist. Um dem Schöpfer dieses Meisterwerks auf die Spur zu kommen, reist er in die sagenhafte Stadt Buchhaim, die »Stadt der Träumenden Bücher«, in der sich einfach alles um Bücher und das Lesen dreht.

Dort angekommen, macht Mythenmetz die Bekanntschaft mehrerer in der Literaturbranche tätiger Einwohner, die ihm nicht immer freundlich gesonnen sind, und erfährt von den labyrinthartigen Katakomben unter den Häusern, in denen unglaubliche Bücherschätze zu finden seien, um die gerissene und vor nichts zurückschreckende Bücherjäger wetteifern. Während unser Lindwurm weiter nach dem Verfasser des Manuskripts sucht, wird er in eine Intrige verwickelt und landet schließlich unfreiwillig selbst in den Katakomben.

Ergänzt wird das schön gestaltete Buch durch ein aufwendiges Glossar am Ende, in dem man die zahlreichen Namen, mit denen man teilweise fast bombardiert wird, nachschlagen kann, und ein schönes Gimmick sind auch die ausklappbaren Seiten, die einem das Ausmaß der Katakomben noch etwas besser vor Augen führen.

Diese Graphic Novel ist eine wahre Augenweide und auch für Leser, die den Roman nicht kennen, problemlos verständlich, und ich kann sie jedem Büchernarren, Freund des geschliffenen Wortes, Graphic-Novel-Liebhaber und Zamonien-Fan nur wärmstens empfehlen!

Rückblick Woche 30

Wir nähern uns dem Ende der KW 30, und ich blicke auf meine Woche zurück. Das mache ich übrigens immer samstags, weil ich versuche, den Rechner sonntags gar nicht erst anzumachen, schließlich sitze ich schon genug vor der Kiste …

Auf dem Schreibtisch

So ein Roman ist ja nicht in ein paar Tagen übersetzt, daher bleibt es weiterhin bei dubiosen Andeutungen zu einem noch nicht offiziell angekündigten Buch.

Außerdem habe ich diese Woche den Twitter-Account »TT-Blog« des Netzwerks Texttreff betreut, in dem ich ja Mitglied bin und bei dem wir uns im Wochentakt abwechseln, weil das Ganze ja nur eine ehrenamtliche Sache sein und niemandem auf den Keks gehen soll.

Gelesen

Diese Woche habe ich mir mal wieder zwei Storys aus »Die Legenden von Luke Skywalker« von Ken Liu zu Gemüte geführt. Die dreizehn Kurzgeschichten in diesem Band können unabhängig voneinander gelesen werden und bieten für zwischendurch eine nette Abwechslung (wenn ich mich beispielsweise vor dem Bücherregal mal wieder nicht entscheiden konnte, was ich als Nächstes lesen will), sind allerdings von recht unterschiedlicher Qualität – Rezi folgt, sobald ich das Buch durch habe.

Außerdem habe ich die wunderschöne Graphic Novel »Die Stadt der Träumenden Bücher – Teil 1« gelesen, die ich jetzt nur noch rezensieren muss.

Spoileralarm: Sie ist toll!

Gesehen

Nachdem ich ihn schon im Kino verpasst hatte, konnte ich mir jetzt endlich »Black Panther« anschauen, und ich bin begeistert. Zugegeben, die Story haut einen jetzt nicht vom Hocker, aber die Darsteller sind grandios, die Zahl der vielen starken Frauenrollen ist schier beeindruckend, die einzigen relevanten weißen Charaktere werden von Martin Freeman (einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler) und Andy Serkis gespielt, und die Vielfalt afrikanischer Kulturen kam immerhin ansatzweise zur Geltung.

Falls es immer noch Menschen gibt, die den Film nicht kennen, hier der Trailer:

Gehört

Mal wieder Leo Moracchioli – den kennt ihr vermutlich nicht, oder? Unter »Frogleap Studios« covert er auf sehr eigene (und meist harte) Weise Songs, und seine »Hello«-Version ist schlichtweg großartig, finde ich.

Gespielt

Am Montag wurden die Auszeichnungen für das Spiel des Jahres (Azul) und das Kennerspiel des Jahres (Die Quacksalber von Quedlinburg) vergeben – weitere Infos dazu findet ihr hier –, und da wir beide Spiele zufälligerweise längst erworben haben, war das doch der perfekte Anlass für einen Spieleabend.

Gefreut

Auf »Planas Buchantiquariat« erscheinen hin und wieder Storytelling-Interviews, mit denen sich Markus Walther wirklich sehr viel Mühe gibt, und in dieser Woche habe ich dem fiktiven Buchladen von Herrn Plana einen Besuch abgestattet.

Das Interview findet ihr hier: http://planas-buchantiquariat.din-a4-story.de/kerstin-fricke/

Übrigens ist Markus auch sehr geübt im Handlettering, sodass er meinen Namen gleich mal wunderschön präsentiert hat. Danke!

Fundstück der Woche (Link)

Bei Welt.de erschien letztens ein sehr interessanter Artikel über »verlorene Wörter aus der alten BRD«, in dem eine ganze Menge »altrepublikanischer Begriffe« vorkommen, die ich zugegebenermaßen noch nie gehört habe (aber ich bin ja auch noch keine fünfzig, um den Titel des Beitrags »Nur Westdeutsche über 50 kennen alle diese Wörter« indirekt zu bestätigen).

Diese Wörter sind ziemlich asbach: Die alte Bundesrepublik hatte – wie die DDR – ihren Sonderwortschatz, den heute keiner mehr gebraucht: Von Biafrakind und Mau-Mau-Siedlung bis Tchibo-Uhr und catchen.

https://www.welt.de/kultur/article179263134/Deutsche-Sprache-Nur-Westdeutsche-ueber-50-kennen-alle-diese-Woerter.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

Rückblick Woche 29

Schon ist auch Kalenderwoche 29 vorbei, die bei mir vor allem sehr arbeitsreich gewesen ist.

Auf dem Schreibtisch

Diese Woche haben mich vor allem zwei Projekte beschäftigt: weiterhin der nächste Band der »Herobrine Reborn«-Trilogie und ein bisher noch nicht offiziell angekündigtes Buch einer Autorin, von der ich bereits mehrere Romane übersetzt habe. Näheres dazu demnächst  …

Vorschau auf „Die Zerstörung der Oberwelt, Herobrine Reborn Band 2«

Literaturfestival Berlin New York = URBAN DICTIONARY

Vom 8. bis 15. Juli 2018 findet das Literaturfestival »Berlin New York = URBAN DICTIONARY« statt, was ich nur rein zufällig überhaupt mitbekommen habe.

Was das überhaupt ist? Ich zitiere mal aus der Pressemitteilung:

Turbulent, frei und offen – seit Jahrzehnten wird Berlin als „kleine Schwester“ mit New York verglichen. Doch unsere Welt hat sich verändert und mit ihr auch die Beziehung unserer Städte. Berlin New
York = URBAN DICTIONARY thematisiert die literarischen Verbindungen der Kulturmetropolen: Künstlerische Energien werden neu verlinkt, Stadt-, Sprach- und Genregrenzen werden aufgehoben und neu verhandelt in Zeiten gesellschaftlicher Driften. Noch im Mai wird eine eigene Festivalwebseite mit dem kompletten Programm und allen Detailinformationen online gehen. Doch bereits jetzt können wir die ersten teilnehmenden Autor*innen des Festivals bekannt geben:
Ann Cotten, Gerhard Falkner, Edwin Frank (NYRoB), Norbert Gstrein, Helmut Krausser, Idra Novey, Eugene Ostashevsky,
Bert Papenfuß, Monika Rinck, Jill Schoolman, Sophie Seita, Monique Truong, Uljana Wolf, Chavisa Woods, Peter Wortsmann und Matvei Yankelevitch haben ihre Teilnahme zugesagt.
Das Festival präsen/ert neueste Texte und Ansätze beider Literaturszenen: Jeweils 12 wortstarke Autor*innen beider Städte werden in täglichen Workshops und Diskussionen (17:00 Uhr) sowie abendlichen Lesungen und Performances (20:00 Uhr) mit Werkproben, spontanen Wortmeldungen und literarischen Präsentationen den Stand der urbanen Gegenwartsliteraturen neu vermessen: Diskursive Impulse werden gesetzt, um neue Ideen, Kooperationen und künstlerische Projekte anzuregen – die
Kunst der urbanen, widerständigen Gegenwartsliteratur in Zeiten schwindender Sicherheiten wird erneuert und gefeiert.

Klingt spannend? Weitere Informationen sowie das Programm findet ihr auf der Veranstaltungswebseite.

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