Noch recht frisch auf dem Ladentisch ist ein weiteres von mir lektoriertes Rätselbuch: »Escape Book: Das Horror-Hotel« von Gauthier Wendling, bei dem es diesmal wieder sehr gruselig zugeht.
Dass es eine neue Serie über einen Kopfgeldjäger im »Star Wars«-Universum geben wird, die lose an Jango und Boba Fett angelehnt sein und den Titel »The Mandalorian« tragen soll, weiß der geneigte Fan ja schon seit einer Weile, und nun gibt es endlich auch einen offiziellen Trailer.
Ab dem 12. November kommen Abonnenten des neuen Senders Disney+ in den Genuss der Abenteuer rund um den von Pedro Pascal verkörperten neuen Recken, und ich bin schon sehr gespannt, wann wir in Deutschland mehr davon zu sehen bekommen (bisher ist meines Wissens noch nicht bekannt, wann Disney+ in Deutschland starten wird) und was uns erwartet.
Als Übersetzerin bin ich es ja fast schon gewohnt, in Rezensionen nur erwähnt zu werden, wenn ich (vermeintlich) Fehler gemacht oder schlecht gearbeitet habe, umso mehr habe ich mich daher über die folgenden Worte gefreut:
Denn wir Übersetzer stecken ganz schön viel Herzblut in unsere Arbeit, da ist es schön, wenn das auch mal gelobt wird. 🙂

Ein Buch, das wie ein Bühnenstück geschrieben ist, Protagonisten, deren Namen an die legendären Waffenfabrikanten erinnern und die durchaus skurrile Berufe haben, eine Geschichte um eine junge Frau, die 1902 die Niagarafälle in einem Fass herunterspringen will – dieser schmale Band versprach ein sehr ungewöhnliches Leseerlebnis zu werden.
Da sie inzwischen offiziell angekündigt sind, kann ich es euch ja auch verraten: Die »Wayward Pines«-Thriller erscheinen in diesem Herbst neu bei Goldmann!

Den Anfang macht »Psychose« am 16. September, gefolgt von »Wayward« am 21. Oktober und »Die letzte Stadt« am 18. November. Die Bände könnt ihr jetzt schon vorstellen (hier eine Übersicht), aber ich erinnere euch bei Erscheinen auch noch mal daran.
Romanverfilmungen sind ja immer so eine Sache, erst recht bei Klassikern, da man oftmals nach dem Lesen schon Bilder im Kopf hat und sich zudem Film und Buch ziemlich unterscheiden können, was auch für Enttäuschung sorgen kann. Insofern stehe ich dem immer recht kritisch gegenüber und breche lieber erst nach dem Anschauen des Films in Begeisterungsstürme aus (so er es denn verdient hat).
Bei »Little Women« kommt noch dazu, dass der Stoff bereits mehrmals verfilmt wurde, wobei mir vor allem der Film aus dem Jahr 1994 mit Winona Ryder, Gabriel Byrne, Kirsten Dunst, Claire Danes und Christian Bale in Erinnerung geblieben ist, der damals als »Betty und ihre Schwestern« bei uns im Kino lief. Ich habe aber auch schon mindestens eine sehr schöne BBC-Verfilmung gesehen, wenn ich mich recht erinnere (die BBC haut ja reihenweise tolle Klassikerverfilmungen raus).
Die Neuverfilmung, die am 30. Januar 2020 bei uns erscheint, kann jedoch auch mit einer hochkarätigen Besetzung auftrumpfen (darunter Emma Watson, Meryl Streep, Florence Pugh und Saoirse Ronan), und der Trailer ist durchaus ansprechend.
Was sagt ihr, schaut man sich einen schon häufig verfilmten Stoff trotzdem gern wieder im Kino an, weil die bisherigen Filme schon recht alt sind, oder kann man eher auf solche Neuverfilmungen verzichten?
Update 12.02.2020: Tja, der gute Wille war da, aber irgendwie komme ich nicht dazu, die fehlenden Kategorien nachzuholen oder überhaupt Rezensionen zu schreiben, und da am 8.3. bereits die nächste Runde beginnt, gebe ich mich für 2019 geschlagen – allerdings erfolgt die Kapitulation erhobenen Hauptes! Ich bin durch die Listen der diversen Teilnehmer*innen auf zahlreiche tolle Bücher gestoßen, die ich teilweise sogar schon gelesen habe, und konnte meine Wunschliste um vielversprechende Titel erweitern. Zu #WirlesenFrauen2020 schreibe ich dann noch mal einen eigenen Beitrag, wenn es losgeht, aber ihr könnt bei Eva-Maria Obermann schon jetzt mehr über die neue Runde herausfinden. Diesmal werde ich die Sache etwas strukturierter angehen, und ich freue mich schon sehr auf die neuen Aufgaben!
Auf die Aktion #WirlesenFrauen bin ich schon vor Monaten gestoßen, um sie dann prompt wieder aus den Augen zu verlieren – aber noch ist ja genug Zeit, in die Challenge einzusteigen und die zwölf Aufgaben zu bewältigen.


Dass Patrick Rothfuss ein begeisterter Rollenspieler ist und regelmäßig an oftmals illuster besetzten Runden on- und offline teilnimmt, war mir natürlich ein Begriff, daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass er sich eines Comics angenommen hat, der sich mit »Dungeons & Dragons« beschäftigt (auch wenn man ihm ähnlich wie George R.R. Martin gern den Vorwurf macht, er solle lieber den nächsten Roman fertigschreiben, anstatt sich mit anderen Dingen davon ablenken zu lassen).
Ich bin mir auch nach dem Trailer und der Featurette nicht sicher, ob uns mit »Carnival Row« eine richtig gute oder eine zu sehr gehypte Serie ins Haus steht. Die hochkarätige Besetzung ist vielversprechend, reicht allein jedoch nicht aus, und dass Guillermo del Toro das Ganze produziert, sich die Produktion aber schon eine Weile hinzieht, hinterlässt ebenfalls zwiespältige Gefühle.
Na, warten wir es einfach ab, was wir da ab 30. August 2019 bei Amazon Prime zu sehen bekommen …
