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Blogwichteln – Mein Beitrag 2020/2021

Wie jedes Jahr wurde auch zum Jahreswechsel 2020/2021 wieder im Texttreff (alias »das beste Netzwerk der Welt«) geblogwichtelt. Diesmal durfte ich für Das Bodenlosz-Archiv meiner Kollegin Katarina Pollner etwas schreiben, und sie hat sich eine Geschichte gewünscht, in der die Begriffe »Zeitvertreib, adoptieren, bierernst« vorkommen. Tja, daraus ist dann eine Neujahrsgeschichte geworden, die ihr hier lesen könnt:

Bloggewichtelt: Kerstin Fricke zu Gast im Bodenlosz-Archiv

Blogwichteln 2020/2021 – Ines Balcik zu Gast bei der Wortspielerin

Das alljährliche Blogwichteln im Netzwerk Texttreff kennt ihr ja schon aus den letzten Jahren, und diesmal wurde mir Ines Balcik zugelost, die mir ein paar Gedanken zum Übersetzungslektorat schenkt.

Mehr über die Autorin: Ines Balcik lektoriert für Unternehmen und Selfpublisher (https://www.ib-klartext.de/), schreibt am liebsten Sachbücher zu – wie sie findet – spannenden Themen wie Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung und bloggt seit 2004 im Sprachblog (https://sprachblog.ib-klartext.de/). 

Jetzt aber zu ihrem Beitrag, für den ich mich noch einmal herzlich bedanken möchte:

Gedanken zum Übersetzungslektorat

Computer- und Videospiele gehören nicht zu meinen Spezialgebieten. Deshalb war meine erste Reaktion, als die Losfee beim Blogwichteln des Netzwerks Texttreff mich Kerstin Frickes Blog zugedacht hatte: Das wäre das perfekte Thema für meine Söhne! Ich verbinde mit Gaming nämlich prägende Erfahrungen von Eltern heranwachsender Kinder, Erinnerungen an fruchtlose Ermahnungen zur Begrenzung von Bildschirmzeit und Diskussionen über endlose WLAN-Partys. Aber weil aus meinen einst pubertären Söhnen längst respektable Erwachsene wurden, darf ich getrost mein Verhältnis zu Spielen im Allgemeinen und Computerspielen im Besonderen revidieren.

Die Wortspielerin, einen schöneren Namen für ein Blog könnte ich mir heute kaum denken. Die Wortspielerin, was für ein schönes Kompliment für eine Übersetzerin, die das Spiel mit Worten und Wörtern virtuos meistert. In der Kunst der Übersetzung paart sich die Freude am (Wort-)Spiel und das Wissen um die Kunst der Sprache.

Wer schon einmal eine automatisierte Übersetzung im Internet bemüht hat und mit dem Ergebnis genauso ratlos war wie vorher, weiß, dass Übersetzen mehr ist als eine Übertragung Wort für Wort. Dazu ist Sprache zu vieldeutig, zu arbiträr. Ich selbst übersetze fast nie, berate aber gelegentlich in einem Spezialfall des Übersetzens, einer Vorstufe, wenn man so will. Als Arabistin bin ich vertraut mit den Problemen, die bei der Übertragung arabischer Namen und Begriffe in lateinische Schrift auftreten. Die wissenschaftlichen Transkriptionsregeln, die es natürlich gibt, haben für Texte, die sich an ein breites Publikum richten, nur begrenzten Nutzen. Im Einzelfall ist es eine knifflige Aufgabe, die Vorstellungen eines Auftraggebers mit Bedeutung, Lesbarkeit und Verständlichkeit des Manuskripts in Einklang zu bringen, zumal auch regionale Unterschiede bei der Aussprache auf die Umschrift abfärben können. Wichtig ist es in jedem Fall, ein einheitliches, konsistentes System zu finden, dass zu Textart und Zielgruppe passt.

Darüber hinaus erschweren auch für Arabisch sogenannte falsche Freunde die Übertragung in eine andere Sprache. Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_falscher_Freunde#Arabisch) führt einige arabische Wörter auf, die vom Klang her deutschen Wörtern ähneln, aber eine völlig andere Bedeutung haben. Die Liste umfasst Wortpaare, die arabische Muttersprachler verwirren können.

Umgekehrt ist für deutsche Muttersprachler beim Arabischenlernen u. a. schwierig, dass genau zwischen der Aussprache der beiden Buchstaben „kāf“ und „qāf“ unterschieden werden muss. Ein Herz (arab. „qalb“) sollte nicht mit einem Hund (arab. „kalab“) verwechselt werden – ohne dem Hund damit das Herz absprechen zu wollen.

Übersetzungslektorat ist also ein weites und auch ein sehr spannendes Feld. Ich freue mich auf die nächsten Werke der Wortspielerin.

Blogwichteln 2019/2020: Kulinarische Entdeckungen bei Asterix

Wie immer beim Blogwichteln im Netzwerk Texttreff habe ich nicht nur einen Beitrag verschenkt (hier zu finden), sondern wurde auch selbst bewichtelt. Meine liebe Kollegin Anne Webert hat sich davon inspirieren lassen, dass wir beide gern kochen und ich ein Faible für Comics habe – und ich bin ganz begeistert, was sie in den Asterix-Bänden so alles entdecken konnte. Herzlichen Dank für diese wunderbaren Einblicke in einen mir bisher nicht so präsenten Aspekt der Comics (und den Hinweis auf die Kochbücher, die mir doch glatt in meiner Sammlung fehlen)!

Mein Beitrag zum Blogwichteln 2019/2020

Beim diesjährigen (oder eher letztjährigen?) Blogwichteln im Netzwerk Texttreff war ich natürlich auch wieder mit dabei, und ich wurde der Kölner Leselust meiner Kollegin Heike Baller zugelost, was mich überaus gefreut hat. Meine Freude war nicht nur so groß, weil ich Heike sehr schätze und auch schon ein wirklich empfehlenswertes Recherche-Seminar bei ihr gemacht habe, sondern auch, weil ich sofort wusste, mit welchem Blogbeitrag ich sie bewichteln wollte …

Blogwichteln 2018: Mein Beitrag

Vom jährlichen Blogwichteln im Netzwerk Texttreff habe ich ja nun schon häufiger berichtet, schließlich mache ich ja auch seit 2014 bei dieser wundervollen Aktion mit, bei der man einer Teilnehmerin einen Blogeintrag schenkt und selbst von einer anderen beschenkt wird.

In diesem Jahr wurde ich meiner Kollegin, der Autorin, Journalistin, Bloggerin und Selfpublisherin Petra A. Bauer zugelost und habe auf ihrem Autorenblog mal erläutert, was eigentlich so beim Lektorat gemacht wird.

Den ganzen Beitrag findet ihr hier.

Blogwichteln 2018: Rezension »Artemis«

Auch 2018 haben wir im großartigen Netzwerk Texttreff zur Weihnachtszeit wieder Wichtelpartnerinnen ausgelost, und mein »Blogwichtel« Cordula Natusch, die ebenfalls begeisterte Fantasy- und Scifi-Leserin ist, hat mich mit der Rezension eines Titels beschenkt, den ich noch nicht gelesen oder gehört habe. Herzlichen Dank!


Artemis. Wirtschaftskrimi und Techno-Thriller auf dem Mond

Wie überlebt der Mensch im äußerst lebensfeindlichen Weltall? Dieses Thema hat es Andy Weir offensichtlich angetan, denn nach seinem Welterfolg „Der Marsianer“ spielt sein zweiter Roman „Artemis“ nun auf dem Mond.

Blogwichteln 2017 Teil 2

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Nachdem mich meine liebe Kollegin Maike Claußnitzer mit ihrer Rezension der wunderschönen Bilderbuchtrilogie rund um den Hühnerdieb bewichtelt hat (nachzulesen hier), habe ich ihr nun ebenfalls eine Rezension geschenkt und mich mit der Graphic Novel »Die Traumfabrik 1 – Der Riese und die Nackttänzerin« von Panini beschäftigt. Den Beitrag könnt ihr hier lesen (kleiner Spoiler: Mir hat der Band sehr gut gefallen – ist vielleicht auch noch ein Last-Minute-Geschenktipp? ;-)).
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Blogwichteln 2017

Im Zuge der diesjährigen Blogwichtelaktion im Texttreff wurde mir meine Übersetzerkollegin Maike Claußnitzer zugelost, die mir gleich drei tolle Buchtipps schenkt – vielen Dank dafür! ?

Ich bin ein Blogwichtel :)

Wie jedes Jahr gibt es auch 2016 im texttreff das „Blogwichteln“, bei dem wir Netzwerkkolleginnen einander mit Blogbeiträgen beschenken, und in diesem Jahr wurden Katja Rosenbohm und ich uns gegenseitig zugelost (hat es das eigentlich schon mal gegeben?). Mein Beitrag „Lektorat ist nicht gleich Lektorat“ ist nun auf Die Orthogräfin|Das (auch: der) Blog; zu finden, bitte hier entlang:
http://blog.die-orthograefin.de/blogwichteln-2016-lektorat-ist-nicht-gleich-lektorat/

Blogwichteln 2016: Zum Wandel der Sprache

Im Zuge der Blogwichtelaktion im texttreff wurde ich von meiner Kollegin Katja Rosenbohm mit folgendem Beitrag beschenkt, für den ich mich noch herzlich bedanken möchte (ich hatte die Einleitung beim Veröffentlichen letzte Woche sträflicherweise vergessen – man möge es mir bitte verzeihen).


„Come in and find out“[1] – zum Wandel der Sprache

Es gibt viele verschiedene Arten von Sprache, allein der Duden zählt an die fünfzig Arten auf: von der Alltagssprache über die Fachsprache bis hin zur Sportsprache. Neue Begriffe kommen hinzu, andere werden abgelöst, eine lebende Sprache befindet sich eben immer im Wandel. Für mich als Lektorin und Texterin gehört Sprache zum Handwerkszeug, ich habe tagtäglich mit ihr zu tun.

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Warum nicht „Mittags wieder geöffnet“? – Foto:Katja Rosenbohm

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