Schlagwort: Nerd-Kochbuch

Rezension: »World of Warcraft – Das offizielle Kochbuch«

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Dann oute ich mich jetzt gleich mal und gebe zu, dass ich »World of Warcraft« nie gespielt habe … Oha, und das als Gamer … 😉
Das liegt aber vor allem daran, dass ich nicht nur sehr viel für das Hauptspiel, sondern auch für mehrere Updates und Erweiterungen übersetzt habe und mir da irgendwie die Lust auf das Spiel abhanden gekommen war. Was jedoch nicht heißt, dass ich mich nicht dafür interessieren würde, und selbstverständlich hat auch dieses »Nerd-Kochbuch« einen Platz in meinem Regal gefunden.
Wobei wir es hier schon fast mit einem klassischen Kochbuch zu tun haben, was sich bereits im Inhaltsverzeichnis widerspiegelt. Nach einer Einführung über »Gewürze und Grundlagen« gibt es »Beilagen«, »Brote & Brötchen«, »Suppen & Eintöpfe«, »Hauptgerichte«, »Nachspeisen« und Getränke«.
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So könnten dann viele der Gerichte auch in einem Mittelalter- oder Fantasy-Kochbuch stehen, was sie jedoch nicht schlechter macht. Es sind viele sehr interessante Rezepte vorhanden, die mir so bisher noch nicht bekannt waren, und wir haben unseren Speiseplan um einige Leckereien bereichern können.
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Viele Gerichte haben sich allerdings namentlich an das Setting angepasst, wie beispielsweise die oben gezeigten »Goblin-Butterkekse«, das »Drachenodemchili« oder »Altvater Winters Bier«, sodass WoW-Spieler immer wieder Vertrautes entdecken können – wozu die witzigen Zeichnungen auf den Seiten überdies beitragen.
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Von daher bietet sich das Buch natürlich vor allem als Geschenkidee für WoW-Spieler und -Fans an, aber es macht sich dank seiner schönen Bebilderung und der teilweise ausgefallenen Rezepte auch sehr gut in jedem anderen Kochbuchschrank. Dank der bei jedem Rezept enthaltenen Infoecke mit »Talentstufe« (also Schwierigkeitsgrad) sowie der Zeit- und Mengenangaben weiß man auch auf den ersten Blick, was einen erwartet.

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»Star Wars Kochbuch: Cantina«

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»Star Wars: Cantina – 40 Rezepte aus einer weit, weit entfernten Galaxis« war eines der »Nerd-Kochbücher«, das ich unbedingt haben musste, so als Star-Wars- und Kochbuchfan.
Und das Buch ist wirklich sehr schön aufgemacht. Die Rezepte wurden einzelnen Planeten wie Tatooine, Kashyyk oder Jakku zugeordnet, was an sich mal eine witzige und neue Idee ist, manchmal aber etwas zu gewollt rüberkommt, und in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wie »Padawan-Niveau« oder »Jedi-Meister-Niveau« eingeteilt, sodass man gleich weiß, wie viel Arbeit einen so erwartet. Während der Padawan meist nur die einzelnen Zutaten vermischen muss, hat ein Jedi-Meister schon recht anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen.

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Auch Jedis mögen Käsekuchen 🙂

Stellenweise fragt man sich zwar schon, welchen Bezug dieses Rezept jetzt eigentlich noch zu »Star Wars« hat, aber solange das Endergebnis schmeckt und die ganze Sache überzeugend präsentiert wird, drücke ich da auch mal ein Auge zu.
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Die Bilder sind stellenweise etwas dunkel, aber die Rezepte werden im Großen und Ganzen sehr wirkungsvoll präsentiert, und die einzelnen, nach Systemen sortierten Kapitel werden mit einer netten kleinen Einführung eingeleitet.
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Auch dieses Buch ist eine schöne Geschenkidee für »Star Wars«-Fans und Freunde ausgefallener Kochbücher,  das sich viele vermutlich vor allem als Sammlerstück ins Regal stellen werden – wenngleich die Rezepte größtenteils durchaus brauchbar sind. Ich habe es jedenfalls gern in meine Sammlung aufgenommen und bedanke mich ganz herzlich bei Panini für das Rezensionsexemplar.
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Rezension: »MINECRAFT: DAS ULTIMATIVE INOFFIZIELLE KOCHBUCH FÜR MINECRAFTER«


Wie ich ja schon einmal angemerkt habe, bin ich ein großer Kochbuchfan (und ich koche und backe zur Entspannung auch sehr gern), und insbesondere »Nerd-Kochbücher« haben es mir angetan. Da ich ja seit einiger Zeit eine Romanreihe zu »Minecraft« übersetze und eine weitere lektoriere, kam ich am »Ultimativen inoffiziellen Kochbuch für Minecrafter« natürlich nicht vorbei – das mir vom Panini-Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.
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Wer jetzt aber glaubt, dass man mit den Rezepten nichts anfangen kann, der hat sich gewaltig geirrt. Zwar tragen viele Rezepte logischerweise Minecraft-typische Namen und sind optisch an Spielelemente angelehnt, aber der Großteil ist durchaus alltagstauglich und essbar. Hinter einer »Hühnerreiter-Kraftbrühe« verbirgt sich beispielsweise eine ganz normale leckere Hühnersuppe, die eigentlich jedem schmecken dürfte.
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Einige süße Sachen wie die oben abgebildeten Marshmallow-Ghasts oder die nachfolgenden Spinnenaugen im Glas mögen auf den ersten Blick vielleicht für jeden sehr ansprechend aussehen, lassen aber garantiert die Herzen von Minecraft-Fans höher schlagen.
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Für Schleimwürfel braucht man auch kein besonderes Insiderwissen, wird aber garantiert jeden Wackelpuddingfreund glücklich machen.
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Meiner Ansicht nach ist das Buch ein lustiges Geschenk für Menschen, die entweder etwas mit Minecraft anfangen können oder auf abgefahrene Kochbücher stehen, wobei ich es für Kinder aufgrund der nicht immer einfachen Rezepte nur eingeschränkt empfehlen würde.

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